Raum zum Leben

Der Mensch hat einen Anspruch an einen schützenden Raum als gesunde intakte Umgebung.
Der künstliche „Raum zum Leben“ mit seiner Industrie muss aktiv geschaffen werden.

b) Sekundärer Lebensraum – künstlich

Die Begriffe „Raum zum Leben“ sprechen mehrere Eigenschaften an:

 

Im Grunde genommen sprechen wir immer von dem Platzangebot in:

– der Natur / Umgebung
– einem Gebäudes in der Landschaft
– innerhalb eines Gebäude, was wir als Wohnung bezeichnen
– innerhalb der Wohnung, der eigene Raum: Das Schlafzimmer, der Arbeitsraum, der Hobbykeller usw.

 

Wir meinen jedoch auch Faktoren die Leben erst zu lassen (siehe hierzu a) Primärer Lebenstraum), wie z.B.:

– die Natur
– die gesunde Umwelt

 

Der Mensch sehnt sich nach Geborgenheit, seiner geschaffenen eigenen Geborgenheit, die seine persönlichen Habseeligkeiten enthält und in der er sich wohlfühlt – „My Home is my Castle“.

Räume sehen vielfältig aus, aber auch gleich.

Der Grundriss in einem Hochhaus unterscheidet sich oft nur bei gleichbleibender Raumstruktur, in der Anzahl bei steigender Gebäudehöhe.

In einem Mehrfamilienhause liegt 2-4 verschiedene Grundrisstypen zwischen 1 bis 4 Zimmer sog. x-Spänner vor.

In Eigenheimen fällt die Vielfältigkeit bis zur Monotonie der Reproduktion – letztendlich muss der Raum für den Nutzer einen Wohlfühlcharakter haben.

Aus der Praxis heraus kann ich sagen, dass viele 1- 2 Zimmerwohnungen als „verbaut“ zu bezeichnen sind – man hat das Gefühl, der Planer wusste nicht so recht mit dem restlichen Platzangebot etwas Sinnvolles anzufangen. Zudem kommt noch das Unverständnis vieler Eigentümer/Vermieter hinzu, gesunde Räume anzubieten, denn oft finden sich allerlei Schadstoffe verbaut, wie z.B. das formaldehydemittierende Laminat, Verlegeplatten, OSB-Platten u.a.

 

Ein „Raum zum Leben“ spiegelt die Seele eines Gebäudes und seines Eigentümers wider.

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