Was ist „Umwelt“ ?

Je nach Standpunkt ist die Umwelt unterschiedlich definiert.

Evolutionsbiologisch ist hiermit die Flora und Fauna unseres Planeten gemeint, in der auch der Mensch seinen Platz findet.

Der Mensch schafft sich jedoch seine eigene Umgebung mit künstlichen Inhalten und grenzt sich zur natürlichen Umgebung, der Umwelt ab.

In der künstlichen Umgebung hat der Mensch Gebäude und Infrastruktur erschaffen – die Umwelt wird zweitrangig.

Mit der künstlichen Umgebung gehen auch Belastungen auf die Umwelt aus, die er dann wieder schützen muss, da er weiß, dass ohne die natürliche Umwelt weder Flora, noch Fauna, noch Mensch überleben kann.

Er erschafft Grenzwerte, Richtlinien und Gesetze und teilt die Umwelt in Themen, nur um in einem gewissen Maß diese anteilig schädigen zu dürfen, um weiterhin die künstliche Umwelt nutzen zu können.

Im heutigen Verständnis ist Umwelt, Natur, Wälder, landwirtschaftlich genutzte Flächen, Gebäude und Infrastruktur auf Land, Wasser und Luft.

Der Umweltschutz bewegt sich also in einem künstlich geschaffenen Themen-Rahmen – damit dominiert der Mensch die Umwelt und macht sich diese untertan, oft leider ohne Rücksicht auf die natürliche Umwelt selber und seine natürlichen Nutzer mit weitreichenden gesundheitlichen Schädigungen (s. Fachgebiet D. Gesundheit).

Werden Gebäude neugeplant, saniert oder umgebaut spielt oft eine Umweltbetrachtung ein bedeutende, verpflichtende Rolle.

Liegen Altlasten im Boden eines Grundstücks vor oder ist ein Gebäude schadstoffverseucht, müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden, damit eine Sekundärkontamination der Umwelt ausgeschlossen werden kann.

Planen Sie also ein Gebäude auf einem unbekannten Grundstück oder wollen ein Gebäude kaufen, sollten Sie über die Information verfügen, ob gesundheits- und umweltschädliche Stoffe vorhanden sind, um böse Überraschungen auszuschließen.

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