Wohngifte und Schimmel


Wohngifte und Schimmel im alten Holz-Fertighaus 1960-85er Jahre
(Baubiologische Messtechnik SBM 2015)

Standard der Baubiologischen Messtechnik 2015 (s. auch Menüpunkt Fachbereich A. Baubiologie)

B – Wohngifte, Schadstoffe, Raumklima
C – Pilze, Bakterien, Allergene

– Beratung in 5 Fachbereichen (Baubiologie, Architektur, Bausachverstand, Gesundheit, Umwelt)
– Durchführung von Messungen und Schadstoffprobennahmen
– Erstellung von Messberichten und Privat-, Schieds-, Versicherungs- und Gerichtsgutachten

„Augen auf beim Häuserkauf“! – Probleme sind seit 30 Jahren bekannt!

Ob ein Gebäude auch „gesund“ ist, also ob z.B. kontaminierte Baustoffe verarbeitet oder unzureichende Konstruktionen in der Erstellungsphase verwendet worden sind; sich während der Nutzungsphase Kontaminationen oder schädigende Einflüsse ergeben haben, die in der Folge letztendlich die Gesundheit des Nutzers gefährden, wissen oft weder Eigentümer noch Nutzer.

Hauskäufer: Bevor Sie sich von einem „Schnäppchenangebot“ „blenden“ lassen, informieren Sie sich bitte vorher eingehend über den Hersteller oder nehmen einen Baubiologen bei Ihrem ersten Hausbesuch mit.
Eigentümer: Sind Sie neuer oder alter Eigentümer eines Holz-Fertighauses aus den 1960-80er Jahren, liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, dass Sie einer Ansammlung von Schadstoffen ausgesetzt sind.

Baubiologische Gebäudeanalytik

Von Keller bis Dach – Mögliche Gefahren bei Holzständer- und Tafelbauweise aus dem Zeitraum ca. 1960 bis ca. 1989 sind:

– Holzschutzmittel:
PCP (Pentachlorphenol), Dioxine, Lindan (als Zusatzmittel) => Holz, Staub, Lacke
– Insektizide:
Lindan (hauptsächlich), Permetrin => Teppiche, Stoffe, Möbel, Schurwolle u.a.
– Fungizide:
Dichlofluanid (Mittel gegen Pilzbefall, u.a. Fraßgift gegen Insekten) => Hausstaub
– Klebstoffe:
PAK, Formaldehyd => Parkettkleber, Spanplatten
– Schimmel/Bakterien:
Keller, Wand, Dach, Dämmung
– Unangenehme Gerüche:
Chloranisole, Chlornapthaline => Boden, Wand, Holz, Dämmung
– Asbestprodukte:
Dach, Fassade, Heizung, Rohre, Dämmung, Putz, Bodenbelag

Diese Produkte sind in verschiedenen Konstruktionen und Baumaterialien verwendet worden. Um die gesundheitliche Gefährdung der Sie täglich ausgesetzt sind einschätzen zu können, sind Probennahmen unabdingbar.

Auch vor einer angestrebten Sanierung, Um- oder Anbau, sollten Sie eine Beweissicherung des IST-Zustand vornehmen, um das Gefährdungspotential vor/während/nachher einschätzen zu können sowie den Sanierungserfolg zu dokumentieren.

Eine Analyse der Historie des Gebäudes sowie einer aktiven Probennahme durch einen Baubiologen kann Ihnen eine Auskuft über das womögliche Restrisiko geben.

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