Gesunde Planung


Das Gebäude soll schützen, aber auch bezahlbar sein.

Der Schutz ist über die Wahl der geeigneten Baukonstruktion gegen Witterung und über die Auswahl der richtigen Baustoffe zu realisieren; Raum zu schaffen.

Um der heutigen immer steigenden Kostenexplosion entgegen zu wirken, müssen die Kosten eines Gebäude bei der Planung reduziert und in der Nutzung auf annähernd Null gehalten werden um wettbewerbsfähig zu sein – dies ist nur über den sinnvollen Einsatz von Konstruktion im Einklang mit dienender aktiver/passiver Technik zu realisieren – alle andere Maßnahmen gehen zu Lasten des Bauherren.

Durch die langjährige Erfahrung in der Schadensanalyse von Bauschäden können regelmäßig auftretende klassische Fehler bereits in der Planung ausgeschlossen werden. Hieraus entwickelte das ‚Ingenieurbüro Christian Lemiesz‘ zusammen mit dem kooperierenden Architekturbüro „Architektenoffice Christian Betke“ aus Duisburg, ein baubiologisches energieautarkes multifunktionales Gebäudekonzept, für den inter-/nationalen privaten wie auch gewerblichen Gebäudeeinsatz – eine Weiterentwicklung des „Green-Building-Konzepts“.

Die Zukunft wird darin liegen unabhängig von der Monopolstellung der Energieversorger, dezentral, mit eigener Energie die Gebäudekosten zu refinanzieren – dass ist heute ohne Pferdefuß seit Jahren bereits realisierbar, mittlerweile Stand der Technik und kostet bei ganzheitlicher Planung nicht mehr als der gute Standard.

Unser Verständnis vom „Raum“ führt zu 2 konträren, sich aber auch bedingenden Szenarien:
a) dem natürlich, gewachsenen Raum und
b) dem konstruierten, künstlich geschaffenen Raum

Der natürlich gewachsener Raum umgibt uns allgegenwärtig, wenn auch nicht immer als solcher bewusst wahrgenommen, mit unserer Umwelt – Landschaftsstrukturen im Wechsel von Flora und Fauna.

Ein künstlich geschaffener Raum, eingewoben in den natürlichen Raum, definiert sich nicht nur durch 3 Dimensionen, sondern ist ein Gefüge aus umschliessender Konstruktion, Material und der Inszenierung durch Licht – die Interaktion zwischen Komposition und Baustoffen, die durch das Aneinanderfügen von Materialität eine Konstruktion erschafft.

Wirtschaftliche Zwänge fordern heute neue Lösungen, die wieder wirtschaftliche Lösungen anbieten, da oft in der heutigen Planung, die Raumqualität und Gebäudegesundheit zulasten des Kostendrucks umgesetzt wird. Dass ist aber nicht was der Bauherr möchte; ihm jedoch auch selten erklärt wird, worauf er verzichtet.

Dem historischen Wandeln unterzogen, reicht es dem modernen Menschen heute nicht nur in einem dienenden Raum existieren zu wollen, sondern Raum muss auch den Annehmlichkeiten des modernen Menschen in punkto Ästhetik, Technik, Wirtschaftlichkeit und vor allem der Gesundheit zu entsprechen.

Mit dem Abwenden von der Grundfunktion des Raumes „Schutz gegen Naturgewalten“ bis hin zum „technisch unterstützten Raum“ mit neudefinierter dienender Funktion des angenehmen geschützen Nutzen, hin durch hohen Einsatz von Technik, die Grundfunktion des Raumes zu überwachen und optimieren zu müssen, verliert der Mensch den Bezug zum Raum, da er zum Störfaktor (in) der Technik wird.

Wir haben also vielerlei Einflüsse, die einen Raum in der heutigen Denkweise beeinflussen. Der Raum dient zwar noch, aber meist mit fragwürdiger Funktion. Hier bringt sich auch die Philosophie der Baubiologie positiv ein, Störeinflüsse ursächlich auf den Grund zu gehen und dem Wohlbefinden des Menschen planend zur Seite zu stehen – Raum erleben zu dürfen.

Hier möchte ich mit meinem Verständnis von Architektur, geleitet durch gesundheitliche Aspekte, ökologischem Verständnis und baubiologischem Wissen anknüpfen, zukünftig tragfertige Konzepte zu schaffen, die als lebenswert(voll) mit Wohlfühlcharakter zu bezeichnen sind!

Unsere zukünftigen Gebäudekonzepte müssen anders lauten, um wieder zurück zum Ursprung zu kommen: Der Schutzfunktion des dienenden Raums, der aktuellen Entwicklung angepasst, energetisch optimiert, energieautark und flexibel zur Nutzung hin verändert zu werden ohne gesundheitliche Aspekte der Materialien und des Nutzers zu vernachlässigen!

Nutzbarer, erlebbarer Raum muss nicht teuer sein und kann sich dennoch wirtschaftlich rechnen ohne an Qualität zu verlieren! Inhalte werden sein, zukünftig kostengünstige baubiologisch optimierte Häuser in planerischer Umsetzung für Bauherren zu entwerfen und mit starken Partnern zu realisieren, welche die Synergie zwischen Baubiologie und Architektur gerecht werden, ohne auf die gesundheitlichen Aspekte menschlicher Bedürfnisse in der Architektur zu verzichten, was bei den Bauträgermaßnahmen oft der Fall ist.

Grundlage werden auf Seiten der Baubiologie u.a. die 25 Grundregeln in Zusammenhang mit einer ökologischen Planung in der Architektur sein; einen Archetypus zu entwickeln, der dem aktuellen Zeitwert entspricht, ein Optimum an Flexibilität bietet, Individualität austrahlt, dennoch finanzierbar ist und sich zukünftig autark zu wirtschaftlichen Zwängen verhält.

Dieser Archetypus spiegelt sich wider in den beiden Gebäudekonzeptionen des „Green-Home-Projects“ sowie des „Non-Toxic-Buildings“, gesammelt in den 10 Konzepten der „Gesunde.Immobilien“ http://gesunde.immobilien

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