Was ist „Architektur“ ?

Grundlegendes Thema in der Architektur seit jeher ist es, einen Raum langfristig für den Menschen zu schaffen, in dem er leben, wohnen und arbeiten kann. Vielfältige optische Ausformungen, den Raum zu gestalten können angenommen werden, jedoch ist der grundlegende allumfassende Gedanke, dem Menschen eine gesunde Schutzhülle langfristig zu geben, in dem er sich wohlfühlen kann.

Historische Unterschiede in der Gebäudekonstruktion, die zeitlichen Strömungen des „Gebäude-Designs“ unterworfen sind, geben ein vielfältiges Erscheinungsbild wieder. Zukünftige Gebäude werden jedoch energetisch optimiert, um klimatischen und wirtschaftlichen Änderungen gegenüber, widerstandsfähig zu sein, der Schutzfunktion gleich in mehrerer Hinsicht hin Genüge zu tun: Energie zu sparen und langfristig „Gesundheit zu spenden“. Ein Umdenken hin zum gesunden Gebäude ist hier der einzig einzuschlagende Weg in die Zukunft.

Ganzheitliches baubiologisches und architektonisches Denken, eingebunden in verantwortungsvolles ökologisches Planen und kreatives Einfühlungsvermögen sind Wegbegleiter zur Schaffung einer gebauten aber dennoch natürlichen Umwelt, mit der sich der reflektierende Nutzer aktiv identifizieren kann.

Die Wahl eines geeigneten Grundstücks, dass frei von störenden Umwelteinflüssen (geologischen Störungen, Gamma-Strahlung, Radioaktivität, Nieder- und Hochfrequenz, Luftschadstoffe etc.), sein soll, baut die Basis für den späteren selbstgeschaffenen Lebensraum auf – diesen zu finden, kann mit wissenschaftlichen Untersuchungsmöglichkeiten, fundiertem baubiologischem Wissen und optimierten Messgeräten/-verfahren unterstützt werden.

Während der Planungsphase unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten wird eine hohe Sorgfalt auf die Kontrolle von geeigneten schadstofffreien Baustoffen, dem Ökoaudit unterliegend, gelegt, dass individuelle Bedürfnisse des späteren Nutzers in seinem gewählten Lebensraum zu berücksichtigt. „Klasse statt Masse“ soll hier eine allseits bekannte Floskel zum Leitspruch werden lassen.

In Zusammenarbeit mit baubiologisch und ökologisch geprägten Gewerken, Planern, Fachingenieuren und Kooperationspartnern aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern, entsprechend gezielter Firmenauswahl sowie bei Bedarf das Hinzuziehen von spezialisierten Kollegen, wird ein hoher Stellenwert auf eine individuelle baubegleitende baubiologische/ökologische Beratung und Planung vor, während und nach der Bauphase gelegt.

Bei dem Übergang zur und während der Nutzung seines Gebäudes wird sich der/die Bauherr/in seiner bewusst werden und Teil seiner gesunden Umwelt zu sein, mit der er sich aktiv identifizieren kann.

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