Was ist „Gesundheit“ ?


Allgemein bezeichnet die Gesundheit die Erhaltung des körperlichen Wohlbefinden als Normalzustand bzw. baldigen Genesung und Abwesenheit von Krankheit.

Je nachdem aus welchem historischen, kulturellen oder natur-/wissenschaftlichem Blickwinkel die Gesundheit betrachtet wird, finden Sie unterschiedliche Sichtweisen und Definitionen. Betrachtet Gesundheit nur die Körperlichkeit oder ist die psychische und seelische Gesundheit ein Bestandteil oder stellt sie das Gegengewicht zur Krankheit dar ?

Eine einheitliche Definition liegt nicht vor.

Betrachten wir einige Sichtweisen:
Historisch, z.B.:
Der Philosoph Nietzsche: „Gesundheit ist dasjenige Maß an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen.“
Der Philosoph Platon: „Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, das es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo beides doch nicht getrennt werden kann.“

Modern:
Die WHO definierte hier bereits 1948: „Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen. […] Der Besitz des bestmöglichen Gesundheitszustandes bildet eines der Grundrechte jedes menschlichen Wesens, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Anschauung und der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.“

Deutscher Ärztetag, Mai/Juni 2011 (Klassische Medizin):
Zitat: „Die Begriffe ‚Gesundheit‘ und ‚Krankheit‘ sind sozialrechtlich wie auch philosophisch und ethisch gar nicht oder auf vielfältigste Weise definiert. Gleichzeitig bezieht sich die Sozialgesetzgebung auf diese Begriffe. So werden immer mehr Zustände, die nicht einer aktuellen Norm entsprechen, als Krankheit definiert und eine Behandlungspflicht im Sozialrecht induziert. Aber nicht jeder Mensch mit einer Krankheit ist behandlungspflichtig oder fühlt sich nicht gesund.
Die Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist im Sinne des SGB V nicht verwendbar und widerspricht auch der allgemeinen Logik medizinischer Versorgung. Diese WHO-Definition ist einseitig, da sie die Ressourcen des Einzelnen nicht berücksichtigt und ganzen Gruppen von Menschen von vornherein das Erlangen von Gesundheit abspricht und unmöglich macht. Das WHO-Ziel kann von niemandem dauerhaft erreicht werden. Damit ist per se jeder ein behandlungspflichtiger Patient. Gesundheit ist damit unerreichbar, die Versorgung unbezahlbar. Gleichwohl hat der Patient in Deutschland das Recht auf Gesundheit.“

Heute:
Ist Gesundheit ganzheitlich, in dem der Mensch einen Zustand des körperlichen und gesitigen Wohlbefinden ODER den physischen und psychischen Funktions- und Leistungsfähigkeit beschreibt.

Umweltmedizin:
Ist die Spezialsierung der klassischen Medizin im Bereich der Individual- und Populationsmedizinischer Betrachtung, bei gesundheits- und krankheitsbestimmenden Aspekten der Ursache auf den Grund zu gehen und Gesundheit präventiv und ursachendiagnostizierend zu betrachten.

Da unsere Gesundheit von vielen Beeinflussungen gesteuert wird (s. Fachbereich 5. Umwelt), ist ein komplexes System entstanden, bei dem die Ursache im klassischen medizinischen Verständnis keine Rolle spielt und nur Symptome betrachtet werden, die mit „Chemie“ beseitigt werden sollen. Ist ein Symptom unbekannt und tritt gehäuft in der Bevölkerung auf, wird es als „Syndrom“ bezeichnet und es wird eine neue Krankheit erfunden, ohne jedoch die Ursache zu kennen. Bekannte Intoxikationen: „BurnOut-Syndrom“, „Amyotrophe Lateralsklerose“ (ALS), Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung AD(H)S, Parkinson, Depressionen, Demenz, Alzheimer, Sick-Building-Syndrome (SBS), Chronical Fatique Syndrome (CFS), Multiple Chemical Sensitivity (MCS) u.a.

Aktuell in der Bundesrepublik Deutschland (bezogen auf nicht organische Krankheiten) bekannte Verfahrensweise:

Wird die Fähigkeit zur Gesunderhaltung von der klassischen Medizin in der Medikamentation von Symptomen definiert, sieht die Umweltmedizin die Gesunderhaltung in der Ursachanalytik und dem Abstellen des Emittenten, Entgiftung des Körpers, Unterstützung der Selbstheilung des Organismus und durch Zuhilfenahme von Nahrungsergänzungsmitteln (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente).

Symptombehandlung lindert (Ziel: Genesung – Weg: Medikamentenkonsum) – Ursachendiagnostik hilft (Ziel: Genesung – Weg: Aufklärung, Entgiftung, Stärkung des Immunsystems + Prävention)!

Die Entscheidung ob Sie gesund werden wollen liegt an Ihnen, denn den Weg wählen Sie!

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