Bausachverstand: Kommentar zum “Röntgenblick für das Haus zeigt Wärmelecks”,

Meine heutige eMail an den “Europaticker”

Zitat: “Sehr geehrte Damen und Herren,

ich gehe in Ihrem Artikel:
http://www.umweltruf.de/2018_PROGRAMM/news/news3.php3?nummer=459
nicht konform mit Ihrer Meinung, dass es zur Thermografie “kalt” sein muss, Zitat “Winterliche Kälte ist Bedingung” – diese Aussage ist schlichtweg falsch!

Haben Sie schon einmal selber thermographiert, als dass Sie die Aussagen in Ihrem Text in der Praxis nachvollziehen können ?

Ich thermografiere sogar wenn die Sonne im Zenit steht – es kommt immer darauf an,
a) ob sie ihr Messgerät kennen und
b) was das Untersuchungsziel ist.

Lobbyisten reden Unwissenden immer gerne “falsche Wahrheiten” ein, um ihre Ziele zu verfolgen.

Vor Jahren habe ich die Synagoge in Duisburg thermografiert bzw. u.a. die Stahlbetonbauteile. Über die Erwärmung konnte ich ohne technischen Aufwand eine Rissanalyse umsetzen, bevor mit teurem Aufwand über Röntgen, Radar-/Sonargeräten, Gerüste mit hohen Kosten aufgestellt werden mussten.

Ich thermografiere nun sein 10 Jahren “nebenbei” bei Nässe- und Schimmelpilzschäden sowie bei Bauschäden an Neu- und Altbauten – 365 Tage im Jahr an 24 Std. am Tag wenn es sein muss, Innen und Außen. Die Thermografiekamera ist ein nur Messgerät von vielen Messgeräten.

Früher bin ich von Kollegen belächelt worden, weil ich mein Messgerät kannte und heute ist die Themografie bei der Schadensanalyse Standard!

Ich musste mir anhören. ich hätte keine Ahnung von der Thermografie und könne bei Schimmelpilzschäden keine Wärmebildkamera einsetzen – heute ist es ein Standardverfahren und nennt sich sogar teilweise noch “Leckageortung”.

Bei der Thermografie geht es “nur” darum einen Temperaturgradienten an der Oberfläche über eine optische Darstellung, eines Farbgradienten, sichtbar zu machen und dass funktioniert bei Wärme genauso gut wie bei Kälte, s. z.B in der Prozess-Thermografie in der Technik oder Elektronik zur Qualitätskontrolle in der Fertigung.

Die Darstellbarkeit des Temperaturgradienten ist auch von der Empfindlichkeit des Kamerasensors abhängig – je nach Anwendung können auch Unterschiede von 1-3 °C eine Aussage haben, je nach Untersuchungsziel. Auch der Farbgradient kann allerlei Farben tragen – nicht nur “grün” usw.

Schauen Sie einmal hier – einige Bsp. aus meiner Praxis:
https://bauen-und-gesundheit.de/fachgebiet-c-bausachverstandigentatigkeit/bauthermografie-und-waermebrueckenanalyse

Haben Sie neutralen Informationsbedarf zur Wissenserweiterung, dürfen Sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen.

Gerne lese ich von Ihnen.

Mit umweltfreundlichen und gesunden Grüßen,
Dipl.-Ing. Christian Lemiesz”

Beitragsbild:

 

Bildnachweis:
Quelle und (c): Christian Lemiesz

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Update 20.01.2018

Gleicher Text wurde unter der “Sonnenseite – Ökologische Kommunikation mit F. A.” am 19.01.2018 publiziert.

Meine Frage an ihn:

Zitat: “Sehr geehrter Herr F. A.,

bitte schauen Sie einmal meine Kritik vom 16.01.2018 unter:
https://bauen-und-gesundheit.de/2018/01/16/bausachverstand-kommentar-zum-roentgenblick-fuer-das-haus-zeigt-waermelecks

zu dem selben Ihres Text, Zitat: “Röntgenblick für das Haus zeigt Wärmelecks” unter:
http://www.sonnenseite.com/de/tipps/roentgenblick-fuer-das-haus-zeigt-waermelecks.html
vom 15.01.2018 an.

Wie soll der Leser hier Ihren Satz, Zitat: “Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau xxxxx xx xx xx oder unter www.zukunftaltbau.de.” verstehen ?

Bitte weisen Sie Ihre Neutralität und Befähigung nach, im Sinne und Interesse des Hilfesuchenden zu handeln.

Mit umweltfreundlichen und gesunden Grüßen,
Dipl.-Ing. Christian Lemiesz”

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Update 20.01.2018
Frage an den zuständigen Redakteur:

Zitat: “Sehr geehrter Herr S.,

Ist dass Ihr Journalist ?
http://www.sonnenseite.com/de/tipps/roentgenblick-fuer-das-haus-zeigt-waermelecks.html
Herr F. A. ?

Wer hat zu diesem Text nun die Urheberrechte ?
http://www.umweltruf.de/2018_PROGRAMM/news/news3.php3?nummer=459

Bitte auch meine eMail vom 16.01.2018 an Sie, dann bitte ebenfalls an Herrn F. A. zur Beantwortung weiterleiten. Danke.

Mit umweltfreundlichen und gesunden Grüßen,
Dipl.-Ing. Christian Lemiesz”

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