Bauen & Gesundheit: Immobilien-Expertenwissen-Tag

Im Nachgang zum “3. Immobilen-Expertenwissen-Tag” am Samstag 13.04.2019 im “Benrather Schloss” habe ich 3 Diskutanten

– Herr Dr. Fliescher, Vorstand Haus und Grund Düsseldorf
– Herr Stöfer, Abteilungsleiter Städtebauliche Planung, Stadtbezirke 5-10, Düsseldorf
– Herr RA Dr. Schork, Bezirksvertreter FDP, Mitglied des Vorstands, Düsseldorf

der abschließenden Podiumsdiskussion angeschrieben und Sie zu “meinem” Thema, der “Gesundheit in Innenräumen” befragt, welcher aktuelle und zukünftiger Fokus bei “Gebäude und Wohnung” gelegt wird und bat um Feedback.

Folgend ein Auszug aus meiner eMail:

“Es freut mich, dass sich “wohl” ein Umdenken bei den Beteiligten im
Bereich der Planung oder Eigentümer/-vertretern bzgl. “Wohnraum”
eingestellt hat.

Dennoch habe ich in der Diskussion um das Thema “Wohnraum”, auch
wieder das Thema “Gesundheit in Innenräumen” vermisst. Mit den Folgen
dieses Versäumnis in der Immobilienwirtschaft beschäftige ich mich
beruflich, ehrenamtlich und privat nun schon seit 5 Jahren intensiv. Und
diese Folgen der Gesundheitsverletzung durch Zweite und Dritte sind
nicht nur in Deutschland vorhanden; werden aber unterschiedlich von der
Politik, Wirtschaft, Institutionen, Rechts- und Gesundheitssystem u.a.
behandelt.

Einerseits wird allgemein immer von der Notwendigkeit von Wohnraum
gesprochen, was Nichts mit dem Zustrom neuer Nutzer zu tun hat, sondern
mit der grundsätzlichen künstlichen Verknappung von Wohnraum und
Verteuerung des Marktes als Folge fehlgeleiteter Politik, anstelle sich mit
ernsthaften Themen (der Bevölkerung) auseinander zu setzen.

Ich würde mir wünschen, wenn Sie zukünftig auch hier ein Umdenken in
Ihrer Partei, der Politik allgemein u.a. und bei Ihren Mitgliedern und Wählern
fossieren, denn es geht um Prävention, der “Ursachenbekämpfung”
– also der langfristigen Werterhaltung – und nicht um kurzfristige
“Symptombehandlung” – dem Wertzerfall – mit all seinen negativen Aus-
wirkungen für alle beteiligten Seiten wie bisher; s. hier z.b. die unnötigen
Rechtsverfahren wegen Schimmelpilze oder Chemikalien durch Altlasten
oder Baumaterialien.

“Lage” hat Nichts mit “Wert” des Gebäudes oder Wohnung zu tun, denn ein
kontaminierter Raum hat keinen Wert, wird aber gerne als “wertvoll” erachtet.
Ich kenne genügend Menschen die kein “wertvolles” Leben durch “nicht wert-
volle” Räume erleben durften – warum ist eine “Schrottimmobilie” dann Ziel
einer Wertanlage ? Geht es wirklich nur um Geld ohne Rücksicht auf den
Nutzer, der den eigentlichen Wert erst durch seine Nutzung schafft ?

“Gemeinsam” wäre das Ziel – und nicht “Gegeneinander”, denn beide Seiten
sind im Wechselspiel von einander abhängig und hier lohnt sich langfristig
“ehrlich” zu sein.

In der Vergangenheit hatte ich versucht diverse Institutionen und auch ‘Haus
und Grund’ mit meinem Thema “Das Gebäude-Gesundheitszeugnis”, ab 2014:
https://bauen-und-gesundheit.de/das-gebaeude-gesundheitszeugnis
in die aktive Diskussion und Prävention mit einzubeziehen, was leider abgelehnt
worden ist. Dennoch ist der Bedarf bei den Nutzern immer noch vorhanden,
gesunden und schadstoff-freien Wohnraum zu nutzen. Hier bietet der Markt
jedoch Nichts und Menschen erkranken immer häufiger durch Wohnraum – Alt-
oder Neubau.

Also bei der Planung und Realisierung von Wohnraum auch auf den Nutzer zu
achten und nicht nur schnell und billig zu bauen, gegen gesunden Verstand wäre
ein Blick in eine gesunde Zukunft – auch für folgende Generationen, langfristige
Werte größer als 30-50 Jahre und gesunde Bürger zu schaffen, meinen Sie
nicht auch ?”

Ich bin gespannt ob und welche Reaktion ich erhalte!

Aus de Erfahrung heraus “kenne” ich die Antwort schon, aber gerne lasse ich mich auch eines Besseren belehren und warte auf die Dinge die da kommen mögen.

Christian Lemiesz
“Gesunde Gebäude – gesunde Menschen”
Holistischer Service in Baubiologie, Architektur & Gesundheit
https://Bauen-und-Gesundheit.de

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