Holz-Fertighaus: “Wohngifte und Schimmel”

“Augen auf beim Häuserkauf”! – Probleme sind seit 30 Jahren bekannt!

Ob ein Gebäude auch “gesund” ist, also ob z.B. kontaminierte Baustoffe verarbeitet oder unzureichende Konstruktionen in der Erstellungsphase verwendet worden sind; sich während der Nutzungsphase Kontaminationen oder schädigende Einflüsse ergeben haben, die in der Folge letztendlich die Gesundheit des Nutzers gefährden, wissen oft weder Eigentümer noch Nutzer.

Hauskäufer: Bevor Sie sich von einem “Schnäppchenangebot” “blenden” lassen, informieren Sie sich bitte vorher eingehend über den Hersteller oder nehmen einen Baubiologen bei Ihrem ersten Hausbesuch mit.
=> Hier untersucht der Baubiologe auf Schadstoffe u.a. und sichert Sie gesundheitlich gegenüber einem Fehlkauf ab.

Eigentümer: Sind Sie neuer oder alter Eigentümer eines Holz-Fertighauses aus den 1960-80er Jahren, liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, dass Sie einer Ansammlung von Schadstoffen ausgesetzt sind.
=> Hier untersucht der Baubiologe auf Schadstoffe u.a. und sichert Sie haftungsrechtlich beim Verkauf gegenüber dem Käufer ab.

Baubiologische Gebäudeanalytik

Von Keller bis Dach – Mögliche Gefahren bei Holzständer- und Tafelbauweise aus dem Zeitraum ca. 1960 bis ca. 1989 sind:

– Holzschutzmittel:
PCP (Pentachlorphenol), Dioxine, Lindan (als Zusatzmittel) => Holz, Staub, Lacke

– Insektizide:
Lindan (hauptsächlich), Permetrin => Teppiche, Stoffe, Möbel, Schurwolle u.a.

– Fungizide:
Dichlofluanid (Mittel gegen Pilzbefall, u.a. Fraßgift gegen Insekten) => Hausstaub

– Klebstoffe:
PAK, Formaldehyd => Parkettkleber, Spanplatten

– Schimmel/Bakterien:
Keller, Wand, Dach, Dämmung

– Unangenehme Gerüche:
Chloranisole, Chlornapthaline => Boden, Wand, Holz, Dämmung

– Asbestprodukte:
Dach, Fassade, Heizung, Rohre, Dämmung, Putz, Bodenbelag

Diese Produkte sind in verschiedenen Konstruktionen und Baumaterialien verwendet worden. Um die gesundheitliche Gefährdung der Sie täglich ausgesetzt sind einschätzen zu können, sind Probennahmen unabdingbar.

Auch vor einer angestrebten Sanierung, Um- oder Anbau, sollten Sie eine Beweissicherung des IST-Zustand vornehmen, um das Gefährdungspotential vor/während/nachher einschätzen zu können sowie den Sanierungserfolg zu dokumentieren.

Eine Analyse der Historie des Gebäudes sowie einer aktiven Probennahme durch einen Baubiologen kann Ihnen eine Auskunft über das womögliche Restrisiko geben.

Wohngifte und Schimmel(-pilze) im alten Holz-Fertighaus 1960-85er Jahre
(Baubiologische Messtechnik SBM 2015)

Standard der Baubiologischen Messtechnik 2015 (s. auch Menüpunkt Fachbereich A. Baubiologie)

B – Wohngifte, Schadstoffe, Raumklima
C – Pilze, Bakterien, Allergene

– Beratung in 5 Fachbereichen (Baubiologie, Architektur, Bausachverstand, Gesundheit, Umwelt)
– Durchführung von Messungen und Schadstoffprobennahmen
– Erstellung von Messberichten und Privat-, Schieds-, Versicherungs- und Gerichtsgutachten

http://Baubiologie-Architektur.de

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