SiGeKo

“Sicherheits- und Gesundheitsschutz­koordinator”

“Sicherheit fängt erst im Kopf, dann auf der Baustelle, an!”

In Grunde genommen führe ich seit 10 Jahren bereits “SiGeKo” auf Baustellen durch,
nur nicht unter diesem Begriff, sondern unter einer Anzahl verschiedener Dienstleistungen bei Baubegleitung von Bauträgerprojekten meiner Kunden.

Bisher hier in meinem Fokus:
– Vorbildfunktion von Vorgesetzten
– Bauhelm- und Sicherheitsschuhpflicht
– Handschuhe und persönliche Schutzausrüstung (PSA)
– Gewerkespezifische Ausrüstung

– Zustand/Sauberkeit der Baustelle
– Lagerung/Umgang mit Material
– Gefahrenpotential durch Arbeit und Ausfertigung

– Umgang mit Asbest und anderen Fasermaterialien
– Umgang mit Schadstoffen und anderen Altlasten
– Umgang mit Chemikalien in offenen und geschlossenen Räumen
– Umgang mit Schimmelpilz-Kontaminationen
– Umgang mit Chemikalien in der Umwelt

in der Feststellung und Aufklärung.

“Beobachtete Sicherheit” auf Baustellen hat in den letzten Jahren nachgelassen – zumindest was ich auf kleinen Baustellen für z.B. EFH u.a. erfahren konnte.

Gesundheitsbeinflussende Faktoren treffe ich öfters auf Baustellen – vom Baupfusch durch nicht fachgerechter Anwendung bis hin zum Alkoholkonsum – werden nur zur Kenntnis genommen, jedoch keiner weiteren Bedeutung beigemessen, da dies bisher auch nicht mein Auftrag als Bauherrenvertreter ist – dies werde ich Zukunft ändern.

Da in Deutschland für jede Dienstleistung auch ein entsprechendes Zertifikat oder Ausbildung vorhanden sein muss – habe ich mich hier weiter gebildet. SiGeKo ist die Antwort.

 

Tätigkeiten des SiGeKo nach RAB 30

Der SiGeKo, “Sicherheits- und Gesundheitsschutz­koordinator”, ist für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz auf Baustellen zuständig.

Die Bestellung des SiGe-Koordinators ist seit 1998 in der Baustellenverordnung (BaustellV) geregelt.

Nach § 3 BaustellV ist der Bauherr verpflichtet einen oder mehrere Koordinatoren zu bestellen, wenn Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber auf der Baustelle tätig werden.

 

1. Planungsphase des Bauvorhabens

– Koordinierung der Maßnahmen aus den allgemeinen Grundsätzen nach § 4 Arbeitsschutzgesetz bei der Planung der Ausführung.

– Feststellen sicherheits- und gesundheitsschutzrelevanter Wechselwirkungen zwischen den Arbeiten der einzelnen Gewerke auf der Baustelle und anderen betrieblichen Tätigkeiten oder Einflüssen auf oder in der Nähe der Baustelle.

– Aufzeigen von Möglichkeiten zur Vermeidung von Sicherheits- und Gesundheitsrisiken.
Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan ausarbeiten oder ausarbeiten lassen und an den Planungsprozess anpassen, soweit dies erforderlich ist.

– Beraten bei der Planung der Baustelleneinrichtung.
Gegebenenfalls Erstellen einer Baustellenordnung.

– Beraten bei der Planung bleibender sicherheitstechnischer Einrichtungen für mögliche spätere Arbeiten an der baulichen Anlage und Zusammenstellen der Unterlage mit den erforderlichen Angaben für die sichere und gesundheitsgerechte Durchführung dieser Arbeiten.

– Hinwirken auf das Berücksichtigen von Leistungen zu Sicherheit und Gesundheitsschutz in Ausschreibungen, Vergabe- und Bauvertragsunterlagen; gegebenenfalls Mitwirken bei der Prüfung der Angebote und der Vergabe.

– Beraten bei der Terminplanung, insbesondere bei der Abstimmung von Bauausführungszeiten, um Gefahren, die durch ein zeitliches Nebeneinander hervorgerufen werden können, zu vermeiden.

– Mitwirken beim Erstellen der Vorankündigung und deren Übermittlung an die nach Landesrecht zuständige Behörde (z. B. Gewerbeaufsichtsamt oder Amt für Arbeitsschutz).

 

2. Ausführungsphase des Bauvorhabens:

– Aushängen und Anpassen der Vorankündigung.

– Bekannt machen, Anpassen und Fortschreiben des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes sowie Hinwirken auf seine Einhaltung und auf die Umsetzung der erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen durch die beteiligten Unternehmen.

– Information und eingehende Erläuterung der Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber allen Auftragnehmern (einschließlich der Nachunternehmer und der Unternehmer ohne Beschäftigte).

– Organisieren des Zusammenwirkens der bauausführenden Unternehmen hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz zum Beispiel durch Sicherheitsbesprechungen und –begehungen mit Dokumentation und Auswerten der Ergebnisse.

– Koordinieren der Überwachung der ordnungsgemäßen Anwendung der Arbeitsverfahren durch die Arbeitgeber zum Beispiel durch Einfordern von Nachweisen.

– Hinwirken auf die Einhaltung einer Baustellenordnung und eines Baustelleneinrichtungsplanes (soweit diese vorhanden sind) hinsichtlich der Vermeidung gegenseitiger Gefährdungen.

– Berücksichtigung sicherheits- und gesundheitsschutzrelevanter Wechselwirkungen zwischen Arbeiten auf der Baustelle und anderen betrieblichen Tätigkeiten oder Einflüssen auf oder in der Nähe der Baustelle.

– Koordinieren der Anwendung der allgemeinen Grundsätze nach § 4 Arbeitsschutzgesetz.

Quelle und (c):
https://www.aknw.de/aktuell/sonderthemen/sigeko

Das Honorar finden Sie unter:
https://bauen-und-gesundheit.de/kosten-sigeko

Mein Vorteil ist die Schnittstellen übergreifende Sichtweise aus mehreren Berufen, Problemstellungen
ganzheitlich als Analytiker zu überschauen, neutral zu bewerten und endlich zu lösen.

Besuchen Sie hier auch die Dienstleistung “Fachkraft für Arbeitssicherheit” unter:
https://bauen-und-gesundheit.de/arbeitssicherheit

Christian Lemiesz
Holistischer Service in Baubiologie, Architektur & Gesundheit
Diplom-Ingenieur, Architekt AKNW, Bausachverständiger, Baubiologe IBN,
SiGeKo, Bauzeichner, holistischer Gesundheitsberater i.A. und Umweltberater
Mitglied in der Architektenkammer NW, Nr. 101770
Mitglied im IVU e.V. – Internationaler Verein für Umwelterkrankte e.V.
Mitglied in der DGUHT e.V. – Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie e.V.
Tel: +49-21.02-579.08.04 – Mobil: +49-173-66.49.614
Web: http://Baubiologie-Architektur.de
Blog: https://Bauen-und-Gesundheit.de

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