Gebäudeforensik

Zitat:“Ursachen von Bauschäden werden oft nur einseitig oberflächlich nach Richtlinie, Verordnung, Gesetz etc. beurteilt und selten tiefer gehend analysiert.

Als ganzheitlich denkender und agierender Mensch, der nicht nur textgläubig ist, sieht die Realität bei Bauschäden anders aus.

Der Motor der „Geiz-ist-Geil“-Mentalität führte in jedem Bereich des täglichen Lebens zu sinkendem Werteverständnis – Qualität hat(te) Nichts mehr mit Ansehen zu tun und ist zu einem Modewort des schnellen Geldes verkommen. Gewerke mit Meisterpräsenz wichen dem Baupfusch durch „schwarze“ Billiglöhner – dem Kunde war die Ausführungsqualität egal für sein Gewissen, nicht jedoch dem Nutzer, der oft im Nachhinein leidvoll hinterfragen musste.

Dem Kunden hilft es heute nicht teure Gutachten mit Textverweisen zu erhalten, sondern Tacheles – er will für sein Geld konkrete Ergebnisse, daher entstand vor Jahren der Teilbereich der „Gebäudeforensik“, die Synthese aus den Fachbereichen „Bausachverstand“, „Baubiologie“ und „Architektur“; den Ursachen auf den Grund zu gehen und langfristige Lösungen zu finden. Nur so lange Jeder Involvierte nicht den Tellerrand als Limite versteht, ist Jeder auch in der Lage, fachgerecht zu arbeiten. Heute nennen wir es Netzwerk- oder Schwarmdenken – früher waren es die fachgerechte Arbeit der Fachingenieure und Meister am Bau.

Derjenige, der ganzheitlich in den Spuren des Gebäudes lesen kann, findet auch die Schadensursache und schöpft aus dem Baukasten des Wissens Lösungen.

Hierzu bedarf es „nur“ des Verstands. Sachverstand.“

Quelle 1: „https://www.xing.com/communities/groups/gebaeudeforensik-9214-1092845/about“

Quelle 2: „https://www.facebook.com/Baubiologie.Architektur/posts/1465994363428641?pnref=story“

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