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Baubiologie: Brandschutz gegen Gesundheitsschutz

„Was meinen Sie hat Vorrang in einer WEG, wo 90% Eigentümer und nur ca. 10% Mieter wohnen ?“

Brandschutz oder Gesundheitsschutz ?

Nüchtern: Brandschutz! …zu Lasten der Gesundheit!

Eine Posse aus der Alltäglichkeit der Gesundheitsverletzung.

Ein wahrer Fall, wo Hausverwaltung, Sanierungsfirma und Vermieter auf allen Ebenen der Verantwortung kläglich versagen und den Gebäudeschutz vor den Menschenschutz stellen, wenn gegen Arbeitsschutz, Herstellerrichtlinien, Gesundheitsvorschriften, Grundgesetze und Strafgesetz verstossen wird – aus Ignoranz, Inkompetenz, Vorsatz, Dummheit und Unwissenheit über Gleichgültigkeit, Nötigung und Erpressung gegriffen wird, den Gebäudeschutz vor Menschenleben zu stellen.

In den Hauptrollen:
Der Leittragende: Der Mieter
Der Verantwortliche: Die Hausverwaltung
Der Unwissende: Der Vermieter
Der Täter: Die ausführende Sanierungsfirma

Der Tatort:

  • Eine Mietwohnung, in einem Mehrfamilienhaus mit ca. 20 Parteien
  • Die Elektro- und wasserführende Schächte in allen Gebäudeteilen müssen nachträglich mit Einblasung von Mineralfasern brandschutztechnisch saniert werden.
  • Auf die Mietersanfrage und Hinweis eine fachgerechte Sanierung durchführen zu lassen sowie die Rücksichtnahme auf den Gesundheitsschutz des Mieters gegen die Mineralfasern, wird seitens der Hausverwaltung verweigert.
  • Der Geschäftsfüher der Sanierungsfirma verweigert die Auskunft
  • Der Vermieter nötigt den Mieter unter Erpressung/Androhung der Kostenübernahme bei Verweigerung des Zugang zur Wohnung, die Körperverletzung zu zu lassen
  • Die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet: Der von der Hausverwaltung angekündigte Sanierungsablauf wurde nicht eingehalten und gegen zahlreiche Vorgaben seitens der Sanierungsfirma sowie gegen aktuelle Gesundheitsschutzvorkehrungen verstossen.
  • Handwerker vor Ort verweigerten dem Mieter auch auf Bitten den Gesundheitsschutz (Abkleben des Arbeitsbereichs, um Mineralfaserkontamination unbeteiligter Räume zu vermeiden = „Schwarz-Weiß-Bereich“ = Arbeitsschutz = Herstellervorgaben)
  • Wohnungsflur, Badezimmer, Schlafzimmer und Wohnmzimmer sind komplett mit Miralfasern kontaminiert
  • Wer zahlt nun die Feinreinigung und stellt die Gesundheit des Mieters wieder her, der sich trotz HEPA-Atemschutz und trotz laufenden HEPA-Filters während der Sanierung geschützt hat, täglich „die Lunge aus dem Hals hustet“, weil überall die Mineralfasern auf Oberflächen liegen ?

Bei Gefahr in Verzug;
bei Verstoß gegen die Herstellervorgaben;
bei Verstoß gegen den Arbeitsschutz;
bei Verstoß gegen die anerkannten Regeln der Bautechnik und
bei vorsätzlicher Verletzung der Gesundheit Dritter,

muss der Täter den Behörden, der Bauaufsicht gemeldet werden!

Nun stellt sich die Frage, ob bei allen anderen Bewohnern – Eigentümern wie Mietern – ebenfalls gegen die o.g. Vorgaben verstossen und „vorsätzliche Körperverletzung“ in 19 anderen Fällen begangen worden ist oder dies nur gezielt dem einen Mieter widerfahren ist ?

Was meinen Sie ?

 

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Christian Lemiesz
„Gesunde Räume – gesunde Menschen“
Holistischer Service in Baubiologie, Architektur & Gesundheit
https://Bauen-und-Gesundheit.de

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