Bausachverstand: Der Energieausweis

Die aktuelle Diskussion und Fakten veranlassten mich dazu hier Einiges nieder zu schreiben – urteilen Sie selber, was für Sie wichtig ist. (Update 5, 04.01.2019)

Das erste Paradoxon:
Der Klimawandel – seine Ursachen und Folgen – wie er offiziell propagiert wird, entspricht nicht ganz der Wahrheit.

Das globale Klima schwankt in der Erdgeschichte immer periodisch – es wird wärmer und kälter…und dass wechselt sich alle paar 100 Millionen Jahren mit einer großen Eiszeit mit vielen Warmphasen unterbrochen, ab. Derzeit sind wir in einer kälter werdenden Periode, wenn sich die Betrachtung nicht nur auf einen paar Jahrtausende beschränkt, sondern ein paar Millionen Jahren überschaut – dennoch wird der Globus derzeit wärmer.

Das globale in der Atmosphäre vorhandene CO2 ist abhängig vom “Silikat-Karbon-Kreislauf” und dem “Organischen CO2-Kreislauf”. Bei beiden Kreisläufen wurde viel CO2 im Verlauf der Erdgeschichte verbraucht.

Der Langzeit Silikat-Karbon-Kreislauf bestimmt den CO2-Gehalt der Atmosphäre durch Verwitterungsprozesse (chemische Verwitterung, Bildung von Kalk und Vulkanismus). Der Kurzzeit Organischen CO2-Kreislauf wird maßgeblich über die Biosphäre (Gesamtheit der von Lebewesen besiedelten Schichten der Erde) als maßgebender Teil des heutigen Globus bestimmt.
Ein Defizit im CO2-Haushalt wird als Voraussetzung einer Einzeit vermutet, wegen der Einlagerung von CO2 als organisches Material in Gesteinen.

Der Prozentsatz von CO2 in der globalen Atmosphäre wird mit 0,0370 % im Jahr 2003 angegeben – im Gegensatz dazu liegt hier ein Sauerstoffgehalt von 21 % vor!

(s. auch “Klimastatusbericht 2003”, “Vier Milliarden Jahre Klimageschichte im Überblick”, W. Oschmann, dwd.de https://www.dwd.de/DE/leistungen/klimastatusbericht/publikationen/ksb2003_pdf/01_2003.pdf?__blob=publicationFile&v=1 – sehr empfehlenswert zu lesen, um die ganzheitlichen Hintergründe zu verstehen!)

Aktuell sprechen wir von einer globalen Klimaerwärmung von knapp 0,041124 % CO2 bzw. ca. 411,24 ppm im April 2018, in der Atmosphäre! Die jährliche Wachstumsrate beträgt im Schnitt etwa 2,5 ppm bzw. 0,00025 % (Quelle und (c): http://www.sonnenseite.com/de/umwelt/co2-konzentration-ueberschreitet-weiteren-schwellenwert.html) – heute gemessen in Ratingen, 18.12.2018, 15:58 Uhr: 380 ppm CO2 bei 4,8 °C und einem Luftdruck von 1000,9 hPa.

Wenn zum Anfang der Industrialisierung (1789 “Entwicklung der Dampfmaschine”) der CO2-Gehalt mit 280 ppm bzw. 0,028 % angegeben wird, hat die künstliche Erzeugung von CO2 bis Heute 2018, in knapp 229 Jahren um ca. 131,24 ppm, also 0,013124 % zugenommen. (Vergessen wird hier gerne, dass vor der Industrialisierung mit Kohle geheizt worden ist – leider liegen derzeit hier keine Hochrechnungen/Statistik der internationalen CO2-Emissionen zum Vergleich vor. Absicht ?)

Als ein sehr wirksames Treibhausgas wird auch der Gehalt des Wasserdampfs in der Atmosphäre angesehen. (s. hier die globalen Kühltürme der Energieerzeugung bzw. der Industrie allgemein).

 

Betrachten wir einmal folgende Emittenten:

Vulkane:

Ein Vulkanausbruch stößt in der Sekunde mehr CO2 aus, als Sie mit Ihrer Heizanlage im kompletten Lebenszyklus der Anlage!
International gibt es 50-60 Vulkanausbrüche pro Jahr – der Stromboli in Italien ist daueraktiv. Historisch nimmt man in den letzten 10.000 Jahren etwa 1.500 aktive Vulkane an (Quelle und (c): http://www.vulkane.net/lernwelten/schueler/aktiv10.html)

Die angenommene Vulkan produzierte Menge CO2 beläuft sich auf 65-319 Millionen Tonnen pro Jahr (Quelle und (c): https://www.skepticalscience.com/translationblog.php?n=335&l=6)

Internationale fossile Verbrennung:

Globale Emissionen werden mit 30 Milliarden Tonnen pro Jahr lt. EIA geschätzt – also knapp dass 100-fache von Vulkan produziertem CO2. (Quelle und (c): https://www.skepticalscience.com/translationblog.php?n=335&l=6)

Eine 7-tägige Kreuzfahrt mit 2 Seetagen in einer Außenkabine ergibt ein CO2-Ausstoß von 1.037 kg für eine Person
(Quelle und (c): https://www.hl-cruises.de/unternehmen/umweltmanagement/klimarechner)

Mit 24 Euro können Sie per “Ablass” Ihr Gewissen für die Kompensation reinwaschen, dennoch steht die Menge von knapp 1.037 kg CO2 in der Luft; daher bezahlen Sie wofür ?

Eine 365-tägige Kreuzfahrt mit 365 Seetagen in einer Außenkabine ergibt ein CO2-Ausstoß von ca. knapp 70.000 kg für eine Person! Ein Kreuzfahrtschiff z.B. fasst 3.300 Personen: Ein Jahres CO2-Ausstoß würde hier also ca. 231 Millionen Kg = 231.000 Tonnen betragen. Die “Ablass”-Kompensation erkaufen sich alle Passagiere zusammen mit knapp 5,28 Mio Euro – für nur ein Schiff per anno. Wie viele Kreuzfahrtschiffe gibt es international ?

Was ist mit den internationalen Cargo-Schiffen ?
Wie viele gibt es ?
Was ist mit der Binnenschifffahrt ?
Dieselzüge ?
Flugzeuge ?
usw.

Pro-Kopf-Jahresemmission in Indien:
1.600 Kg CO2

Ein Jahr Autofahren (Mittelklassewagen, 12.000km):
2.000 Kg CO2

Klimaverträgliches Jahresbudget eines Menschen:
2.300 Kg CO2

(Quelle und (c): “Emissionsberechnung” https://www.hl-cruises.de/unternehmen/umweltmanagement/klimarechner)

 

Deutsche Emissionen:

Das UBA nennt als Hauptverursacher von CO2 “Verbrennungsvorgänge in Anlagen und Motoren” – hier wird jedoch nicht zwischen Gewerbe- und Privatnutzung unterschieden, um verlässliche Zahlen für den Endverbraucher darzustellen (Quelle und (c): https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland/kohlendioxid-emissionen#textpart-1)

Eindeutige Zahlen werden nicht vorgelegt, nur eine Prozentuale Verbesserung der CO2-Emissionen, aber aufgrund welcher Zahlendaten ? Was sind die Bezugswerte, auf die sich die Prozente beziehen ?

Nach dem Herunterladen eines PDF vom UBA stellen sich die Ausgangsdaten auf einem Grundwert von 1990 dar – hier liegen also die 100 %, auf denen sich die o.g. Daten beziehen – Als CO2-Emissionen ergibt sich z.B. für das Jahr 1990 und 2016 als Verursacher in Deutschland:

Betrachtungsjahr 1990
423,9 Mio. to – Energiewirtschaft
185,1 Mio. to – Verarbeitendes Gewerbe
161,9 Mio. to – Verkehr (ohne Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr)
203,0 Mio. to – Haushalte und Kleinbetriebe
11,8 Mio. to – Militär und weitere kleine Quellen
4,1 Mio. to – Diffuse Emissionen aus Brennstoffen
60,0 Mio. to – Industrieprozesse
3,2 Mio. to – Landwirtschaft

Betrachtungsjahr 2016
326,5 Mio. to – Energiewirtschaft
125,3 Mio. to – Verarbeitendes Gewerbe
165,0 Mio. to – Verkehr (ohne Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr)
133,8 Mio. to – Haushalte und Kleinbetriebe
1,0 Mio. to – Militär und weitere kleine Quellen
2,4 Mio. to – Diffuse Emissionen aus Brennstoffen
44,9 Mio. to – Industrieprozesse
2,8 Mio. to – Landwirtschaft

(Quelle und (c): https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/dateien/3_tab_emi-ausgew-thg-kat_2018.pdf)

Im obigen Vergleich sehen Sie also, dass Sie als Eigentümer mit Ihrer fossilen Heizanlage hauptsächlich für die Energiewirtschaft, das verarbeitende Gewerbe, den allgemeinen Verkehr und für Kleinbetriebe, zahlen müssen, obwohl die CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 zurück gehen.

Nach diesen Zahlen-Aussagen (errechnet oder real gemessen ?) nimmt die CO2-Emission in Deutschland trotz “UBA-Käseglocken-Prinzip” sogar ab – dennoch zahlen Sie also mehrfach: Bei der Energiegewinnung, beim Kauf von Produkten des Handels und natürlich wieder beim Austauschs Ihrer fossilen Heizanlage und der “fossilen Plastinierung” Ihrer Hausfassade, bei einer Klimabetrachtung von nur 26 Jahren (im internationalen Vergleich zu 223 Jahren)!

 

Gedankenspiel:

Kennen Sie Ihr Schulwissen noch ?
Wissen Sie noch, was die “Grüne Lunge” des Globus ist ?
Fakt ist: Pflanzen und Bäume produzieren Sauerstoff aus der Photosynthese von CO2 und Sonnenlicht!

Holzt der Mensch nun den Wald, der bekanntlich hauptsächlich aus Bäumen besteht, ab, kann das in der Atmosphäre verfügbare CO2 nicht mehr in Sauerstoff während der Photosynthese umgewandelt werden – da schlichtweg der Umwandlungsmotor “Baum” immer weniger vorhanden ist. Extensive Waldwirtschaft, Goldgräber, Palmen für die Palmfettgewinnung, Landwirtschaft allgemein, Wohngebiete u.a. – letztendlich ist es die Gier des Menschen der den Raubbau an der Natur vornimmt und nicht für die Aufforstung der gleichen abgeholzten oder verbrannten Menge sorgt – und natürlich sind Sie als Eigentümer für das weltweite Geschehen in Deutschland persönlich dafür verantwortlich – und müssen “natürlich” dafür zahlen!

Also, wenn mehr Bäume international wieder gepflanzt werden, brauchen Sie weder eine Ver-Dämmung Ihrer Fassade mit fossilem Polystyrol, noch eine neue fossile Heizanlage, die weniger fossile Brennstoffe braucht ! Logisch, oder ?

Sollte Ihre Heizanlage jedoch eine Dreckschleuder mit viel Fein(st)staub, sein sollten Sie allein aus der Lungengängigkeit dieser Partikel hier umdenken. Ihre Kinder und Kindeskinder werden es Ihnen danken, nicht zu erkranken. Auch bei der künstlichen Verknappung von fossilen Brennstoffen, sollten Sie umdenken. Nehmen Sie die Sonne – diese Energie wird seit über 4.000 Jahren auf dem ganzen Globus von allen möglichen Kulturen genutzt – in Deutschland ist die Sonnenenergie noch kostenlos, bis irgendeine Lobby dafür später auch noch Geld verlangt… (btw. viel Sonne bedeutet auch viel Vitamin D und damit beste Gesundheit und keine klassischen Krankheiten!)

Solange z.B. große und andere Nationen zusätzlich massenweise CO2 in die Atmosphäre “pusten”, sind Sie mit Ihrer fossilen Heizanlage in Deutschland mit allen anderen Heizanlagenbesitzern auf fossile Brennstoffe basierend, die 7 oder 8 Nachkommastelle und so etwas von unbedeutend im globalen Weltklima, dass dies einem Vergleich eines Zuckerkristalls im weltweiten Ozean wäre. Der Austausch Ihrer fossilen Heizanlage fällt also nicht erwähnenswert ins Gewicht – hierzu gibt es zahlreiche Beispiele und Gegenberechnungen zur allgemeingültigen Sichtweise, wie die Ver-Dämmungsindustrie, Ihnen erzählt, dass die Welt untergeht, wenn Sie persönlich nicht handeln. Damit dies umgesetzt wird, werden Gesetze verabschiedet, die Sie quasi entmündigen und dazu zwingen handeln zu müssen. Traurig. Müsste keine fossile Ver-Dämmung hergestellt werden, würde weniger CO2 produziert werden – aber dass erzählt Ihnen auch Keiner, weil sonst das offizielle fossile Ver-Dämmungs-Konstrukt zusammenbricht.

Egal ob nun fossile Heizanlage oder fossile Ver-Dämmung Ihres Gebäudes – letztendlich müssen Sie zahlen. “Es ist vorbestimmt”.

Richtig, Sie müssen zahlen, aber eher aufgrund von Dummheit bzw. Nicht-Wissen, weniger aber weil Sie ein angeblicher Verursacher von “klimaschädigendem CO2” sind – dass müssen Sie erst einmal verstehen! Also, es geht hier um Bildung und Weiterbildung!

Nebenbei wird ein Dschungel von Gesetzen, Richtlinien und Verordnungen erfunden, die Keiner mehr überschauen kann und auch in sich nicht schlüssig sind – dass ist wie eine Kriegstaktik, den Gegner zu verwirren und dann gezielt zuzuschlagen. Wir haben einen Ver-Dämmungskrieg – und Sie mit Ihrer fossilen Heizanlage sind der Gegner!

Preiswerteste Lösung: Bilden Sie sich weiter und verstehen Sie Physik und Politik – und handeln erst dann, fachgerecht!

 

Das zweite Paradoxon
ist die Tatsache, dass der “verbrauchsabhängige” Energieausweis, absolut gar Nichts über den Energiebedarf Ihres Gebäudes aussagt! Dass ist leider Tatsache, die Ihnen jedoch vorenthalten wird! Standardvorgehensweise, denn die Wahrheit sieht hier auch wieder anders aus.

Ein „Verbrauchsabhängiger (Nutzer) Energieausweis“ birgt immer die Gefahr, dass dieser gravierend von einem „bedarfsabhängigen (Gebäude) Energieausweis“ abweichen kann. Wird z.B. am Heizen gespart, hat das Ergebnis eine ganz andere Aussage; d.h. der Verbrauch bezieht sich auf den Nutzer und nicht auf den Bedarf des Gebäudes mit seiner Baukonstruktion und Baumaterialien. Im Umkehrfall kann eine falsche und zu hohe Heizkostenabrechnung verursacht werden, wenn z.B. bei der Erstellung des Energieausweis eine gewerbliche Nutzung vorlag mit hohen Werten im Verbrauch und späterer Umwandlung von Gewerbe zu Privat, mit wesentlich niedrigeren Werten …die Berechnung ist zum Nachteil des Nutzers und ist im Grunde genommen “Betrug”, da “Übervorteilung”. Heizt der Nutzer also wenig oder ist die Hälfte des Jahres nicht im Gebäude, ist der Verbrauch ein anderer, als bei einer 365 Tage oder gewerblichen Nutzung – somit sagt dieser verbrauchsabhängige Energieausweis für einen Käufer oder Mieter eigentlich Nichts aus bzw. ruft sogar noch ein falsches Bild hervor.

 

Das dritte Paradoxon
sind falsche Annahmen von Werten auf die energetische Berechnungen von Bauteilen basieren und die nur unter Laborbedingungen real sind, jedoch Nichts mit der Praxis einer täglichen Sonneneinstrahlung im Verlauf eines 365-Tage Jahres, gemein haben. Hier geht die Theorie von 24 Stunden des Tages mit der gleichbleibenden Außentemperatur aus, ohne die Aufheizung der Oberfläche durch die Sonneneinstrahlung und damit dem Energiegewinn zu inkludieren. Es werden standardmäßig also nur die Energieabflüsse, nicht jedoch die Energiegewinne mit einbezogen – so basieren also Ver-Dämmungsberechnungen mit U-Wert auf einer falschen Datenbasis!

In der Realität ändert sich der U-Wert quasi mit der Oberflächentemperatur des Bezugsortes; d.h. z.B. der gleiche Aufbau einer Außenwand, hat in Nordlage andere U-Werte über den Tag hinweg verteilt, als die gleiche Außenwand in Südlage. Diese Fakten verschweigen Ihnen jedoch die Ver-Dämmer, sonst finden sie Keinen, der ihre Ver-Dämmung kauft. Beweise gibt es hier nicht erst seit vor 2014, sondern in Fachkreisen bekannt und auch im Internet anschaulich zu finden, z.B. unter der Quelle und (c): https://www.youtube.com/watch?v=ByIaVuBHkGI

Wer es etwas bauphysikalischer wissen möchte, darf sich hier http://www.ib-rauch.de/bauphysik/formel/warmkoef4.html gerne über die Zusammenstellung von Herrn Dipl.-Ing. oec. Peter Rauch Ph. D. über die “Beschreibung und Berechnung des Wärmeübergangskoeffizienten (U-Wert)” schlau lesen.

D.h. der U-Wert ist grundsätzlich individuell von der Lage des Gebäudes, des Bauteils, der Sonneneinstrahlung, den Witterungseinflüssen, der Oberflächenabkühlung des Windes, der Beschattung usw. im zeitlichen Verlauf des Tages, abhängig! Der U-Wert ist also dynamisch und nicht wie aktuell offiziell propagiert “nur statisch”!

Was heißt dass nun für die Berechnung des Energieausweises nach dem “Bedarf” Ihres Gebäudes mit solarem Energiegewinn ?
Fragen Sie einmal bei dem Ver-Dämmungsberechner nach und lassen Sie sich dessen Berechnung physikalisch beweisen

Die Kosten einer Polystyrol-Ver-Dämmung haben Sie nach 50 Jahren wieder rein und erhalten zusätzlich eine tägliche Gefahr eines toxischen Brandbeschleunigers an der Fassade! Quelle und (c): https://www.youtube.com/watch?v=26pJKPj7-DI die ersten 10 Minuten oder Sie planen mit einer massiven breiten Außenwand mit träger Temperaturverteilung innerhalb der Masse und liegen dann immer im optimalen Temperaturbereich über den Tag und Nacht hinweg verteilt.

 

Das vierte Paradoxon
Über 40 Millionen Quadratmeter Gebäudefläche werden pro Jahr ver-dämmt. Etwa 80% der in Deutschland verbauten Wärme-Ver-Dämmung besteht aus Polystyrol. Bekanntestes Produkt ist dass (c) “Styropor” eines bestimmten chemischen Herstellers.

Wussten Sie, das Polystyrol ein Erdöl-Produkt ist ?
Wie viel CO2 wird bei der Herstellung von 1 Tonne Polystyrol-Verdämmung erzeugt ?

Wie mag wohl das Ökoaudit von Polystyrol aussehen ?

Wird von der Politik nicht propagiert, dass Erdöl und CO2 eingespart werden soll ?

Warum wird ein Dämmstoff staatlich sogar finanziell gefördert, dass aus dem gleichen Edukt besteht, was eigentlich eingespart werden soll – also Erdöl – da angeblich das Klima geschützt werden soll ?

Wo ist hier die Logik ?

Bekannte Erdöl-Produkte:
– Benzin (PKW, Zweirad)
– Diesel (LKW, PKW, Loks, Schiffe)
– Kerosin (Flugzeuge)
– Gas (Heizen, Motoren)
– Heizöle (Gebäude)
– technische Öle
– Andere chemische Produkte
– Polystyrol-Dämmung (Eigenheim-Eigentümer)
– Kunststoffe/Plastik (Industrie, Wirtschaft, Bevölkerung)
– Kosmetik
– Kleidung
u.a.

Was ist also dass Ziel einer Polystyrol-Ver-Dämmung an der Fassade von Eigenheim-Eigentümern ?

 

Das fünfte Paradoxon
Damit Ihre gesunde Fassade langfristig der Ver-Dämmung Schutz bietet, wird dem Oberputz und der Fassadenfarbe toxische Pestizide zugesetzt:

– Algizide = Tötungschemikalien gegen Algen
– Fungizide = Tötungschemikalien gegen Pilze

die sich im Laufe der Zeit auswaschen und Ihren Boden und Grundwasser kontaminieren sowie spielende Kinder gesundheitlich gefährden.

Nach empirischen Untersuchung haben sich die Pestizide nach 5 Jahren – also nach dem Ende der Gewährleistung – komplett ausgewaschen; lt. Wissenschaftler Dr. Michael Burghardt, Hochschule für Technik in Rapperswil, Schweiz.

Welche Nachhaltigkeit wird mit den Toxinen an Wand, Boden und Trinkwasser erreicht ?

 

Das sechste Paradoxon
Nicht nur jeder Architekt lernt bereits im 1. Semester, dass Polystyrol ein Brandbeschleuniger ist!
Eine Ver-Dämmung aus großflächigem und dickem Material brennt von unten nach oben im “Kamineffekt” (zwischen Putz und Wand) mit einer Feuerwalze und übergeschlagenen Flammen auf der Fassadenoberfläche, lt. etlichen traurigen Erfahrungen der letzten 20 Jahre. Damit dies im Abbrandverhalten reduziert wird, werden dem Polystyrol flammschutzhemmende Chemikalien (HBCD) beigemischt, die mittlerweile verboten sind.

Ein Versuch ohne Brandschutzriegel, zur Simulation des Zwischengeschoss zwischen 2 horizontalen Brandriegeln, eines fachgerecht aufgebauten Stücks Fassade in der MPA Braunschweig, zeigt:
(Prüfingenieur Dr.-Ing. Olaf Riese, MPA iBMB, Braunschweig für extra, Quelle und (c): https://www.youtube.com/watch?v=Ho0Lp2u7SZw)

– Nach 3 Minuten tropft brennendes Polystyrol ab
– Nach 5 Minuten sind die Flammen übergegriffen
– Nach 8 Minuten brennt die ganze Fassade

…trotz flammenhemmender Chemikalien in der Ver-Dämmung!

Was mag wohl Ihre Gebäudeversicherung zu dem Brandbeschleuniger nach einem Brandfall Ihres ehemals ver-dämmten Gebäudes Ihnen mitteilen ?

Als Brandprodukte (Verbrennungsprodukt und Pyrolyse) von Polystyrol entstehen:
– Benzol (Wirkung auf Blut und Nerven)
– Folgegase des Benzol
– unverbranntes Polytsrol
– Styrolgas (Schädigung des zentralen Nervensystems)
– Kohlenmonoxid (0,15% sind nach 30 Min. tödlich; 0,4% Tod nach wenigen Minuten)
– Kohlendioxid
– Ammoniak
– monomeres Styren
– oligomere Styrole
– Ethylbenzol
– Alkene
– Aldehyde
– höhere Aromaten
– Wasser

Die meisten Menschen sterben bei einem “Polystyrol-Brand” nicht an den Flammen oder der Hitze,
sondern an den Vergiftungen durch die Chemikalien – also ersticken kläglich bevor sie verbrennen; welch ein Trost! 🙁

Worin liegt also der Sinn evtl. nicht nur den Versicherungsschutz, sondern auch die Gesundheit, zu verlieren, mit einer Brandlast um das Gebäude herum ?

 

Das siebte Paradoxon
Sie werden mindestens 4x zur Kasse gebeten:

1. Energieberater
2. Ver-Dämmung Ihres Gebäudes
3. Austausch der Heizanlage
4. Entsorgung der Ver-Dämmung als Sondermüll…später nach etwa 20 Jahren

und haben darüber hinaus noch zusätzliche Wartungskosten im 5-Jahres-Rythmus, die Ver-Dämmung in einem guten Zustand zu halten, sonst bekommen Sie Zusatzkosten durch Bauschäden (je nach Handwerkfähigkeit bei der fachgerechten Anbringung oder der Einzug von tierischen Untermietern) – langfristig rechnet sich so Etwas nicht, da diese zuvor genannten Kosten bei einer gesetzlich vorgeschriebene wirtschaftlichen Berechnung auf 10 Jahre seltenst inkludiert werden. Sind die Entsorgungskosten bei der wirtschaftlichen Berechnung mit jährlichen Preissteigerung berücksichtigt ? Fragen Sie einmal nach…

Worin liegt also der tiefere Sinn für diese Ver-Dämmungsmaßnahmen ?

Haben Sie schon einmal von der “TWD”, der “Transparenten Wärmedämmung” gehört ?
Eine sinnvolle Erfindung der späten 1970er Jahre – heute ganz in Vergessenheit geraten.

Warum ist das System der TWD eigentlich vergessen und nicht weiterentwickelt worden, wenn doch Energie(ein)sparen das Ziel der Klima- und Energiepolitik ist ?

 

Das achte Paradoxon
Mittlerweile sind viele Bauschäden bei der Ver-Dämmung bekannt, da Jeder am großen Kuchen mit verdienen will.
Die Theorie von Vorgaben weicht oft von der Praxis der Ver-Dämmung an der Fassade ab.
Nicht jede Fassade ist überhaupt geeignet eine Ver-Dämmung aufzunehmen – hier ist die Frage wer Sie berät:
a) Ein befangener Handwerker, der Ihnen die Ver-Dämmung verkauft oder
b) ein neutraler Sachverständiger, der Ihnen Sachverstand verkauft ?

Sie haben Die Qual der Wahl ?
“Billig” oder “mit Verstand abwägen” …

Wie oft entscheiden wird, wissen viele Sachverständigen-Kollegen aus der Praxis…

Worin liegt also der Sinn, dass von den “Erfindern der Ver-Dämmung” Nichts gegen den “vorsätzlichen Baupfusch” unternommen wird ?
Wessen Interessen sollen gewahrt werden ?

 

Das neunte Paradoxon
“Vergeude nicht Deine Zeit mit Erklärungen; Leute hören nur was sie hören wollen.”, Paulo Coelho

Quelle und (c): LinkedIn: https://dms.licdn.com/playback/C5605AQFaDAOY0CQsow/7c4d2a728ff44db8990af94f32f4b680/feedshare-webm_2000-captions-thumbnails/1507940173474-jpmsfv?e=1546704000&v=beta&t=SOnU9GvAGdou03iw6PnFLlBFwD90K1mYw1iJMGKM3v4

 

Das zehnte Paradoxon:
Zitat: “Südpol: Forscher entdecken rätselhafte Wärmequellen unter dem Eis”, weather.com, 5. Nov. 2018 12:15

Zitat: “Unter dem Südpol ist es wärmer als bisher angenommen. In über vier Kilometern Tiefe schlummert eine versteckte Wärmequelle, die das ewige Eis von unten schmilzt. Glaziologen sind verwundert, haben aber eine Theorie.”

Lesen Sie mehr unter: Quelle und (c): https://weather.com/amp/de-DE/wissen/klima/news/2018-11-23-sudpol-forscher-entdecken-ratselhaften-hotspot-den-es-nicht-geben.html

 

Fazit:
Also, es wird offiziell ein Schreckensgespenst aufgebaut, fragwürdige Berechnungen aufgestellt, Gesetze und Verordnungen verabschiedet sowie fragwürdige Methoden gewählt bestimmte Produkte zu fördern und Sie als fossiler Heizanlagen Eigentümer persönlich als Verursacher deklariert und in die Verantwortung genommen!

So, nun überlegen Sie einmal, welche Aussage und Nutzen der Energieausweis für Sie als Gebäudeeigentümer hat ?

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Info für Abmahner und sonstige Derivate:
Infos zu diesem Beitrag sind Aussagen / Tatsachen aus den allgemein zugänglichen Informationsquellen wie Internet, Literatur, Medien, Praxis, Zeugenaussagen u.a. und entbehren der Vollständigkeit – s. auch Art. 5 (1) des Grundgesetzes

Christian Lemiesz
Holistischer Service in Baubiologie, Architektur & Gesundheit
Diplom-Ingenieur, Architekt AKNW, Bausachverständiger, Baubiologe IBN,
SiGeKo, Bauzeichner, holistischer Gesundheitsberater i.A. und Umweltberater
Mitglied in der Architektenkammer NW, Nr. 101770
Mitglied im IVU e.V. – Internationaler Verein für Umwelterkrankte e.V.
Mitglied in der DGUHT e.V. – Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie e.V.
Tel: +49-21.02-579.08.04 – Mobil: +49-173-66.49.614
Web: http://Baubiologie-Architektur.de
Blog: https://Bauen-und-Gesundheit.de

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