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  • Beitrag veröffentlicht:19. Juni 2026
  • Beitrag zuletzt geändert am:9. Juli 2026
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Odyssee: Umstieg auf Linux

„Das Leiden hat ein Ende“

Ich hatte es mir einfacher vorgestellt, den Wechsel…aber wir kennen ja alle „Murphy’s Law“…

Auch kannte ich ja die Tücken von „Windoof-OS“ zu genüge – von damals DOS (1990) aus der Berufsschule Düsseldorf + Essen bis heute Win10 (2026) – aber ich hoffte auf Positives. Allein der Mail-Umzug brauchte etwa 4 Wochen bis Alles so funktionierte wie es sollte; alles Andere ging relativ flugs – warum, dass schreibe ich im Folgenden und hoffe, dass zumindest meine Leser nicht die gleichen Fehler machen…

(Zum Thema Fehler: Z.B. eine damalige Bauzeichnerkollegin (1995); Früher hatte fast Jeder gelernt niemals „format c:“ auf der DOS-Ebene im CLI ausführen zu lassen, um die lokalen Daten des Vorbenutzers zu löschen – sie hatte sich damals ein Firmendenkmal damit gesetzt…oder die armen User, die später bei der WLAN-Netzwerkkarte verzweifelt nach dem „vergessenen“ LAN-Kabel zur Installation in der Packung suchten – „lustig“ war die Zeit des Anfangs, wer sich nicht mit den neuen Begriffen + Eigenheiten auseinander gesetzt hatte …..“Eintagsfliegen sollte man auch nicht am nächsten Tag kaufen“ 🙂 )

 


Intro


Linux kenne ich aus der Amigazeit 1990+ der Fa. SUSE, jedoch schreckte mich immer die Installation von Geräten und zu dem die Nutzung des CLI auch bei späteren DOSen ab, weil die Hälfte nie erkannt wurde und es keine Treiber gab…z.B. „Miro Grakas“ hatte ich nie zum Laufen gebracht und waren schon unter MS eine kleine Katastrophe….

Mein erster DSL-Router 2008 war ein Linux-Router von der „Floppy“ gestartet – „fli4l“ …gibt es heute noch, nur passt der Kernel mit notwendigster Software nicht mehr auf eine Floppy…außerdem: Wer hat heute noch eine Floppy-Lfwk. im Rechner verbaut ? ..ja, ich schon …für den Fall der Fälle…aber heute gibt’s USB, SSD oder eine m2 als „Flüsterlaufwerke“!

Mein heutiger Büro-Rechner ist aus meiner Gründungszeit, also von 2008 – alt, aber reicht für meine Zwecke. Damals im Studium hieß es noch „Staroffice“ und später bzw. heute „AOO“ für meine Berichte + Gutachten … einige Browser für meine Webseitengestaltung und einige Tools für allerlei Lebenserleichterung – aus heutiger Sicht: Technische Steinzeit! ..aber selbst Win10 lief in 64Bit – langsam, aber der Mensch braucht auch einmal einen Tee oder Kaffee …mit samt der dazugehörigen Pause … während der Arbeitszeit…

Keine Spezialsoftware, wie damals das CAD-System, was nur auf MS lief…daher die Zwangswahl sich für MS entscheiden zu müssen – also eine „Zwangsheirat“!!! Keine Liebeshochzeit…

2008 – freiberuflicher Berufsstart: Eine Intel Quad2Core CPU mit 4 GB RAM und damals 4x 250 GB Seagate HDD (zuverlässig schon bei SCSI I-III diverser Geschwindigkeiten – ich kann noch einige 5 1/4 Zoll-Server Platten in voller Bauhöhe als mein Eigen nennen – eine dient als Türstopper, die andere als Einbruchsschutz vor Dieben – sehr schwer und kantig …und einige Andere wollte ich zu einem RAID-System damals umbauen…aber durch die Geräuschkulisse und der Wärmentwicklung ließ ich davon ab…) mit 5.400 U/Min, die sich bis heute nacheinander bis auf Eine zerlegt hatten .. Dauerbenutzung von 12-24 Std. pro Tag mögen manche Platten über Jahre hinweg nicht – heute arbeitet nur noch Eine davon im System. Mittlerweile sind 6(7) HDD unterschiedlicher Größe von 250 GB bis 2 TB im System sowie eine 512 GB SSD testweise, verbaut – eine 250 GB CAD-Vista HDD die ab & zu mal angeklemmt wird, wenn ich CAD (Revit + AutoCAD) benötige (aber Windoof fottgert gerne in den Startdateien herum und macht die Bootplatte wieder unbrauchbar, was mit einigen Stunden Extraarbeit verbunden ist, diese wieder lauffähig zu bekommen – Lebenszeitverschwendung ist dass!) … als GraKa läuft seit einigen Jahren eine passive betagte GeForce 9600 mit 512 MB RAM und 2 Ausgängen (an 2 Dell 16:4 LED TFTs) im Medium-Tower Gehäuse mit starkem 800W NT von BeQuiet mit Flüsterlüfter + etlichen Stromabgriffen für 6 Festplatten insgesamt und all den zusätzlichen Gerätschaften + GraKa. Der Rechner steht offen und „heizt“ im Winter mein Arbeitszimmer (Geschlossenes Gehäuse heißt „Kreislaufkollaps“ der Komponenten – aber die passive Lüftkühlung reicht seit ca. 12-Jahren vollkommen aus! Nur die 4 HDD und der CPU-Lüfter sind noch verträglich zu hören, wenn sie laufen! Dazu ein internes ZIP-Lfrk.,  3,5 “ Floppy + DVD-Brenner. Angefangen mit WinXP und aufgehört mit Win10! (Ach so, …das Laufwerkklicken der Floppy ist unter Linux auch Geschichte…)

Dazu gibt es ein damals bereits gebrauchten 15“ Laptop mit WinXP für meine Messtechnik die noch den 9-pol. seriellen Bus benötigten, also so langsam USB aufkam…

Reicht für ein flexibles Büroleben mit all meinen Berufen im Sparmodus aus!

…denn ich habe es nie verstanden, warum ich mit jedem neuen Windoof OS meine komplette Hardware auch austauschen soll !? Bis 2021 arbeitete ich noch mit einem stabilen Win XP – für mich das beste OS von damals MS! ..Win 95 + 98 musste ich alle 3 Monate neu installieren – ein Graus war dass! Win 2000 + NT waren auch nicht schlecht!

 


Vorgeschichte


Seit etwa Mitte Februar 2026 verweigert „Win10“ ca. 50% der Softwareinstallationen! Selbst die Druckertreiber eines neuen Epson-Druckers Anfang März 2026 gekauft, weil mein alter Gerbrauchtdrucker HP nach insgesamt knapp 20 Jahren seinen Geist auf gab, können nicht installiert werden und auch die Intranet-Anbindung für Netzwerkscans ist nicht mehr möglich, da Win10 sich hartnäckig weigert irgend eine Software installieren zu lassen…vor Mitte Februar 2026 problemlos machbar, obwohl ich das automatische Updating ausgeschaltet hatte…. Für ein modernes Büro ist das ein absolutes NO-GO, wo eine funktionstüchtige Rechnerumgebung, ohne „Spy-Software“ und  ohne Datenschutzverletzungen notwendig ist, Firmeninterna und Kundendaten zu schützen, daher war der Wechsel zu Linux ohne großartig nachzudenken selbstverständlich. Ich liebäugelte bereits seit 2024 schon damit endgültig umzusteigen, aber die Not war noch nicht groß genug zu handeln…

Dass änderte sich im März 2026 schlagartig!

Ich hatte keine Lust mehr mein Lebens mit der Installation von MS Software zu vergeuden! „Aus die Maus“!

 


Vorbereitung


Als System waren bisher WinXP bis 2021 und Win10 bis 2026 am werkeln… bis zum 03.04.2026, als ich den Entschluss fasste, dies endgültig zu ändern…

  • Es ist ratsam – aber wer die Tücken von W10 nicht kennt verfällt oft sehr früh bereits in einen Zustand der Stasis/Frustration – Vorkehrungen zu treffen.
  • Kaufen Sie für Linux unbedingt eine separate interne 3,5 Zoll Festplatte und lassen Windoof erst einmal im System, falls Sie Daten noch benötigen! Ich habe mir eine zusätzliche 2 TB Seagate mit 5.4000 U/Min. für RAID-Systeme gekauft (läuft stabiler im Lebenszyklus, weil ich zw. 12-24 Std. pro Tag am Computer derzeit arbeite!) – eine höhere Kapazität spricht mein altes MB auch nicht an!
  • Auf die Boot-Reihenfolge im BIOS und die Datenkabel auf dem MB achten – alle Boot-Platten auf Master setzen! Linux zu erst, dann kommen gfs. Windoof HDD & Co.

Meine Vorkehrung sollte die 1:1 Kopie von notwendigen Daten im Laufenden Betrieb über den internen Bus sein, weil viele USB-Sticks (64GB – 2TB) Trouble bei großen Dateien (6-18 Jahre altes eMailsystem mit 10 GB zw. 25-35.000 Dateien) machten…

Wichtig: Funktionstüchtiges Parallelsystem mit Internetzugang haben, falls das Hauptsystem platt ist – ich kaufte mir einen gebrauchten 10 Jahre alten HP-Laptop mit 17 Zoll wo früher Win10 werkelte auf Linux Mint Cinnamon vom Händler umstellen lassen – an diesem konnte ich dann meine ersten echten Linux-Erfahrungen in der Langzeitnutzung sammeln, weil ich Linux insgesamt 3x auf meinem Hauptrechner neu installieren musste… bis es endlich mit allen „sudo’s“ zufriedenstellend lief…

 


Odyssee


Hauptrechner:

Linux Mint Mate 22.3

Mein Büro-Rechner wurde im Zeitraum 03.04 bis 27.04.2026 umgestellt, daher kam es im eMailverkehr zu Verzögerung bzw. der eMail-Empfang war in dieser Zeit  nicht möglich / bis dato gestört …Win10 blockiert den OS-Start, wenn andere OS im System (XP + Linux) sind! ..also erst einmal alle Boot-HD abklemmen und Linux alleine vom USB-Stick als Livesystem installieren

Und es dauerte Alles bis es so läuft wie erwartet. Als Windoof-Nutzer bin ich träge im Laufe der Zeit geworden und musste wieder zurück zu den Roots wie im Studium vor 35 Jahren, als ich permanent mit dem Lötkolben in meinen Rechner werkelte… Über ein USB-Stick läuft die Migration nicht, weil sich manche Daten nicht kopieren lassen und ein 10 GB großer ZIP-File beim auspacken bisher immer Fehler produzierte…daher wäre ein 1:1 Transfer von Win10-Daten zu Linux im Betrieb beider HDD erste Priorität… hier lag es an „Fake 2TB USB-Sticks“ und an der großen Datenmenge…dass dies Wochen dauerte…

„Ich habe mir heute (26.04.2026) das Linux zerschossen! Ja, so was geht auch unter Linux, als Newbie! ..nur das Mailsystem fehlte nach 2 Wochen Arbeit noch …Alles für den Hund, ….dass sollte vor 9 Std. endlich ins System…ich hatte aber mein Passwort vergessen!!! Mit Hilfe von ChatGPT in 4 Std. über die Shell per CLi einmal für „root“ und für „Benutzer“ geändert – danach war mein System weg, aber ich konnte wieder ins Linux … weitere frustrierende 7 Std. vergingen, um das System wieder zu reaktivieren. Aber trotz super guter Hilfe von der KI hatte ich es nicht geschafft das System wieder zu reaktivieren…ich verstehe die Kommandostruktur noch nicht, all die Befehle etc, dann gab es den Befehl „X“ nicht und der Umweg der Umwege funktionierte auch nicht, Ordner gelocked usw. …. nur Böhmische Dörfer weit & breit verteilt –  dass letzte Mal als ich mit CLI arbeitete war damals mit meinem Amiga 2500/UX ein paar Jährchen her ….jetzt rödelt gerade das DVD-ROM und Linux wird neu installiert, weil die USB-Stick-Installation Probleme verursacht hatte… …ich schlage mir also die Nacht um die Ohren bis Alles wieder ge-instet ist! ….wichtig für alle Neu-User BLOSS das „PASSWORT NICHT VERGESSEN!!! Win10 funktioniert derzeit auch nicht mehr durch bekannte Boot-Problematik…tja, …dem Amiga OS wäre dies nicht passiert…

Deprimierend…jetzt nach 8 Std. Arbeit habe ich mehr geschafft, als in den letzten 3 Wochen. Alles Notwendige ist nun wieder installiert – auch das Mailsystem + Browser + AOO + Irfanview sind installiert und funktionieren „wie gewohnt“ ….ich laß diesen Text noch ein oder zwei Tage online, bis ich Alles durchgetestet habe …per Anwendung… jetzt ein paar Rechnungen schreiben und einer Kundin nun endlich Ihren Bericht schreiben. Die Suche nach dem richtigen Tutorial war der Großteil der Zeitvergeudung…und dann dass Verständnis der Installation.

Alle 5 Festplatten laufen im neuen System – Win10 hat zum Ende des Tages 26.04.2026 das letzte Mal Licht in meinem Rechner gesehen und wird nicht mehr benötigt! … der Umzug ist vollendet! Heute muss ich die Mails der letzten 3 Wochen sichten…jetzt fehlt nur noch der „Total Commander-Ersatz“ …“

Laptop:

Der Laptop ein HP DingsBumsbook mit 4 GB RAM und 2TB HDD mit neuem Linux Mint Cinnamon 22.3; läuft mittlerweile mit der gängigsten Software unter Linux, aber die 10 GB eMail-Daten konnten noch nicht migriert werden – also hier noch ohne eMailsystem, weil ich selten an die Bootpartition des Win 10 des Hauptrechners komme und alle anderen Festplatten die ich für den Datenaustausch benötige abklemmen muss, damit Win 10 überhaupt evtl, mal startet…bis eine funktionstüchtige Konfiguration durch Zufall & Trial ’n‘ Error gefunden werden kann ist es ein Glücksspiel…(MS-Software ist Lebenszeitverschwendung…hat bald ein Ende!!!!).

Privatrechner:

Ein ca. 10 Jahre alter HP T520 mit 4 GB RAM und 340 GB m2 SSD gebraucht gekauft mit neuem Linux Mint Cinnamon 22.3 …zusätzlich noch EN Tastatur, Maus und Lautsprecher gekauft. Reicht…der T520 ist schneller als AMD K6-III mit Win 2000..auch technische Steinzeit..aber ich daddele seit dem Studium nicht mehr auf Computern…

Bei einem Privatrechner hat die Migration einer 3,5 GB kleinen eMail-Datenbank mittlerweile funktioniert – jedoch mussten alle Passwörter manuell erneut angegeben werden und die Nachrichtenregeln für die eMails mussten erneut ausgeführt werden, was einige Stunden dauerte und immer mal wieder Nachfragen des Systems bestätigt werden mussten! Diese Erfahrungen sind notwendig, um die Bürorechner ebenfalls ohne Probleme zu installieren

 


Tipps


Bootbarer USB-Stick auf WinX per ISO herstellen..oder in meinem Fall, weil das BIOS den USB-Stickstart noch nicht richtig unterstützte – eine DVD mit dem Wahl-Linux per ISO brennen – der Lesekopf hatte bei der Installation über Stunden viel zu tun.

  • Wichtig von Anfang: Einen „Administrator“ einrichten und einen oder mehrere „Benutzer“, falls sich ein Benutzer das System zerschiesst, kann über den Admin wieder vieles „revidiert“ werden…
  • Auf dem Admin-Account die Basics einrichten wie z.B. Drucker oder bestimmte System-Tools
  • Und auf dem Benutzer-Account all die Software für die individuellen Bedürfnisse; ab & zu wird das Admin-Passwort erfragt
  • Wichtig! !!!Passwörter merken!!! …sonst gibt’s nachher viel unnötigen Trouble, wer Anzeichen von „Alzheimer“ hat…Finger weg! 😉

Für einen Betrieb brauche ich eine handvoll Programme die mir das Leben leichter machen, dazu gehören:

  • FireFox – ist Bestandteil von Linux Mint
  • Update über die Anwendungsverwaltung
  • (Für meine Webarbeit nutze ich testweise diverse Webbrowser…)
  • Thunderbird – ist Bestandteil von Linux Mint
  • Update über die Anwendungsverwaltung
  • Irfanview – gibt nicht für Linux, muss „importiert“ werden
  • Programm: ..ich glaube ich hatte „flak“ genutzt und sudo
  • Installation: ..weiß ich jetzt nicht mehr…
  • VLC
  • Gibt über die Anwendungsverwaltung
  • Netzwerkdrucker/-scanner
  • Jeder Drucker wird automatisch erkannt und Treiber automatisch installiert!

…damit lässt sich alles Notwendige bewerkstelligen – und Gleiches gibt es auch auf Linux, nur ist die Installation als Linux-Newbie nicht immer einfach, bis man es geschnackelt hat, wie Linux so funktioniert. Gut, ich bin computermässig seit 1984 vorbelastet..den Akkustikkoppler hatte ich nicht mehr miterlebt, aber dafür einen Z80 am CPC (geklaut 2020 durch meinen Ex-Vermieter, s. „Fall 01“), das 19.2er Terbo-Modem mit einem Amiga 2500/UX um 1990 und einer DOSe mit DOS + Win11 auf einem 386er mit 20 MHZ und 4 MB RAM – mein DSL-Router war ein 286er DELL Optiplex vom Schrottplatz, mit 2x 10/100 MBit LAN-Karten mit Floppy-Linux FLI4L als Hardware Firewall fürs Internet!

Die größte Zeit geht für das Suchen des besten Tutorials im Internet drauf, wie der Umstieg von WinX auf Linux am verständlichsten erfolgt – in letzter Zeit sprießen diese Hilfen wie die Pilze aus dem Boden, aber die Wenigsten bringen den Stoff verständlich rüber…wer absoluter Newbie bei Linux ist, um die Software zu installieren kann schnell in Frustrationswellen ausbrechen – hier einfaches Mittel: Immer daran denken, dass der Datenschutz mit Linux besser wird, als mit der MS-Software jemals ist und dass sollte für Besonnenheit reichen!! Ein schönes Ziel!

Ich hatte mich vor 2 Jahren bereits für Linux Mint Mate für meinen betagten Hauptrechner entschieden … bisher passt es auch!

 


Fazit


Auch wenn es beim Umzug etwas Probleme gab, vermisse ich MS WinX in keinster Weise!

Mein alter Rechner läuft bisher stabil und ist schneller als vorher in seiner mageren Ausstattung aus heutiger Sicht – überhaupt nicht nötig sich neue teure Hardware zu exorbitant hohen Preisen zu kaufen!

Im täglichen Betrieb habe ich bisher keine sonderlichen Nachteile zu spüren bekommen und die Systemsoftware ist unkomplizierter wie alle anderen Programme auch; nur an die 3 verschiedenen Installationsprozesse über CLI bis automatisch muss ich mich noch gewöhnen! Gut, 4 GB RAM sind etwas wenig, aber derzeit ist kein Geld für einen neuen Rechner, da, aber der HP Laptop hat auch nur 4 GB RAM und läuft fixer als mein 2008er Rechner, also wäre auch eine neuere CPU nicht schlecht…die Preise sind aktuell aber zu hoch, daher warte ich – ich habe Zeit….

Und das Schöne ist, die vielen kostenlosen hochwertigen Programme, die Einem das Leben leichter machen, wie damals die PD-Soft bei dem Amiga – „Back to the Roots“ – (btw. wer kann mir das Amiga 2000 MB V6.3 wg. Säureschaden reparieren ? Oder hat noch eine funktionstüchtige Rev. 6.2 oder 6.3 im Angebot ?) Z.b. gibt es wissenschaftliche Software wie GIS-Programme die unter WinX jenseits des Kaufbaren waren – kostenlos!

Also, wer bisher den Knall noch nicht gehört hat, sollte flugs auf Linux umsteigen, ab Oktober 2026 wird es noch einmal kriminell für Nesthocker lt. Unkenrufe aus dem Netz!

 


Aktuell


arbeite ich mit 6 verschiedenen Linux Distos parallel und schaue mir an, welche Linux-Versionen aus der Vielzahl mir am Besten gefällt.., denn Linux Mint ist derzeit nur eine Zwischenlösung:

  • Linux Mint Cinnamon (Privat T520, Testrechner 10 Jahre alt:  4 GB RAM + 240 GB m2 SSD)
  • Linux Mint Cinnamon (HP Laptop, Nebenrechner 10 Jahre alt:  4 GB RAM + 2TB SSD)
  • Linux Mint Mate (Hauptrechner 18 Jahre alt:  4 GB RAM + 2TB HDD löste Win 10 ab)
  • OpenMandriva LS + WattOS (Medienrechner, T630, 10 Jahre alt: 4 GB RAM + 32 GB m2 SSD)
  • Debian (Testrechner, T630, 10 Jahre alt: 8 GB RAM + 128 GB m2 SSD)
  • Parrot (Testrechner, T630, 10 Jahre alt:  4 GB RAM + 32 GB m2 SSD)
  • Comodore64 (Testrechner, T630, 10 Jahre alt: 4 GB RAM + 48 GB m2 SSD)

Testrechner sind diverse HP Clients,  die für’n „Appl & Ei“ derzeit für 10-70 EUR auf ebay „hinterher geworfen“ werden – das sind kleine Kraftpakete…die sind schneller als mein 18 Jahre alter „Highendrechner“ von damals…klein und kompakt…und überall verstaubar und reichen z.b. zum Video schauen auf einem 42 Zoll Plasma aus 2006 mit Sound komplett aus!! ..oder zum browsen, Webseitenarbeit, Bürosoftware…also dem „0815 daily stuff“

Dazu habe ich mir knapp 2 TB an ISO-Files von diversen Linux und Unix Distos aus dem Netz gefischt und auf diversen USB-Sticks zum testen installiert!

 


Security Boot – Stichtag 24.06.2026


Update 23.06.2026:

Erst vollständig lesen – dann handeln!

..erst vor wenigen Minuten aus dem Netz selber erfahren: Am 24.06.2026 Nachts um 03:00 Uhr läuft das Security Boot-Zertifikat von MS aus 2011 ab, was bei vielen MB nach 2011 im BIOS/UEFI-Chip als internationaler Zertifizierungsstandard gespeichert ist. Für MS aber auch für Linux-Nutzer mit Dualboot problematisch, wer mit eingeschaltetem Security Boot arbeitet und nicht auf das neueste Zertifikat vor Ablauf dem 24.06.2026 bzw. vor dem Juni 2026 updated…

Folge bei Nicht-Beachtung soll angeblich das Einspielen einer „dbx“-Datei von MS sein, was im UEFI-Chip gespeichert wird und bestimmt, welche Betriebssysteme zukünftig auf Deinem Rechner nur noch laufen dürfen … und bei MS gehört Linux sicher nicht dazu! ….also, Dein Rechner gehört dann nicht mehr Dir!

Bester Schutz: Security Boot ausschalten und eine eigene Datei mit „erlaubten“ Bootloader als Firmware im UEFI abspeichern… 

Weiteres über: Quelle und (c): ??? – „Link“ ist auf meinem PC nicht auf Youtube zu finden – nur auf meiner  XBox One; hier heißt der Filmbeitrag auf Youtube „Tu das jetzt: Dein Mainboard wird am 24.06.2026 Juni dauerhaft gesperrt“, ist 36:53 Minuten lang und gekennzeichnet als „KI-Beitrag“ von „Die Tech Analyse“ …aktuell 1108 Aufrufe, 1 Tag alt! Da die XBox ja von MS ist, könnte dies auch ein „Vorsatz der Manipulation“ sein…

Alternativ-Film auf dem PC/Youtube: „Der EXODUS: Warum Windows Secure Boot am 24. Juni Linux vernichtet!“ – Quelle und (c): https://youtu.be/NCfjgFCZ1sM (35:14 Minuten) – ebenfalls gekennzeichnet als KI-Film von „automatisch synchronisiert“…

Ich habe keine Ahnung, ob das ein Hoax ist, um über die „Angst vor einem Totalausfall“, ein Update erst recht über ein Softwareupdate auf die Rechner einzuspielen, die dann Dein MB kontrolliert oder eine wohlgemeinte Hilfe vor Schaden ist …muss Jeder selber entscheiden!

Ich habe bei meinem MB + im BIOS nachgeschaut…Beide sind so alt, dass es kein Security Boot unterstützt – ich bin gespannt, wie sich mein Linux nach dem 24.06.2026 verhalten wird…bei allen anderen neueren MB habe ich im BIOS die Security Boot-Funktion kontrolliert + gfs. ausgeschaltet, dass hier kein unkontrolliertes Update Folgen haben kann!!! Der Bootvorgang war normal!

UEFI oder Legacy ? Klarer Fall bei der Neuinstallation auf „Legacy = BIOS“ zu stellen. UEFI heißt ja, dass Dein System über ein Update der dbx im Chip „quasi“ manipuliert wird…ein nachträglicher Wechsel von UEFI zu Legacy soll nicht ohne Weiteres möglich sein und Dein System startet nicht! …daher folgenden Film unbedingt mal anschauen & selber entscheiden!

Beitrag „Secure Boot 2026: Startet Dein PC bald nicht mehr? Die Wahrheit!“ – Quelle und (c): https://youtu.be/HQa_enqf2zc – hier werden meine Befürchtungen bestätigt…also nur halbe Wahrheit o.g. mitgeteilt…

…also mein Laptop war auf UEFI-Security Boot eingestellt – testweise ausgestellt mit dem Ergebnis das der HP beim Hochfahren mitteilt das keine Bootpartition mehr vorhanden ist und ich ein neues OS installieren soll … ich komme aktuell nicht mehr in das BIOS…den Vorgang wieder zu ändern…also Finger weg, wer nicht vorher ein BackUp getätigt hat!

Kann ich das Linux nicht wieder herstellen, habe ich wenigstens den Grund ein anderes OS zu installieren, denn neben MS und Linux oder Unix gibt es noch viele Andere interessante Systeme…aber solange ich nach einer Neuinstallation nicht wieder in das BIOS komme, werde ich diesen Schritt sicher nicht ausführen!

[…] Minuten später…

Ahh…wie ich ins BIOS komme auf der Seite von HP gefunden…Security-Boot wieder eingeschaltet und das System bootet wieder normal von Linux aus (…die HP Hilfe riet jedoch dazu auf Werkseinstellung umzusetzen und Windoof neu zu installieren) …Sachen gibt’s…ich bin gespannt was beim Laptop nach dem 24.06.26 passiert, denn vor dem Kauf war das ein Win10-Rechner…

Was lerne ich jetzt daraus ? Alle KI generierten Filme auf Youtube mit Vorsicht zu genießen …aber auch dass kann bereits die Manipulation sein, dass ich wieder zu angeblich sicheren alten Lösungen zurückfalle – also bitte immer Mitdenken…wir leben heute im Zeitalter des Informationskriegs, wo nicht alles Gold ist, was glänzt…


Update 08./09.07.2026:

Linux läuft auf dem Hauptsystem nach wie vor ohne Probleme und der Laptop läuft auch normal!

…ich trauere für Nutzer die noch MS nutzen…bei Einigen ist die Angst größer kein OS mehr zu haben, als die Angst zukünftig „Gläserner Sklave“ einer „Datenschleuder … über’n großen Teich zu sein“, die nur das Beste vom User wollen…“seine Daten“ & das daraus generierte Geld aus dem Verkauf an Datenbroker für den eigenen Umsatz + Macht! Und in der EU / Deutschland gibt es den lächerlichen, sogenannten „Datenschutz“ EU/DSGVO – die „Datenkralle“ die keinen Schutz bietet und eigentlich das Gleiche ist…nur anders heißt „der Wolf im Schafspelz“……. Ich kann nur raten sich wieder ein Stück Anonymität + Autonomie zurück zu holen und selber zu bestimmen welche Daten geteilt werden! Ein 30 Jahre altes Monopol muss auch nicht weiter Gegenwart und Zukunft sein!

Ein kleines Update für die Zweifler: …wenn Sie sich ein neues Auto, Fahrrad oder Bike etc. kaufen., müssen Sie sich auch an die neue Fahrweise und Ausstattung gewöhnen – Nichts Anderes ist der Umstieg auf ein neues OS.

Ich nehme mittlerweile beim täglichen Arbeiten nicht mehr wahr, dass ich mit Linux arbeite, da Alles reibungslos läuft…ich habe meine Tools und Infos in der Taskleiste und nur bei der Installation von neuer Software und hier & da kommt mir wieder ins Bewußtsein, „ich arbeite mit Linux“!

Mein Schluß-Fazit: „…löst die Fesseln und wacht auf…“ – Viel Spaß im neuen Leben!


Dipl.-Ing. Christian Lemiesz

(Cool! Selbst die alte Hardware von 2008 + 2016 läuft mit dem richtigen Linux fix & up-to-date ohne dass neue teure Software + Hardware dazu gekauft werden muss!!! Good Bye MS forever …mit keiner Träne betrauert! – Linux ist die verspätete „Liebeshochzeit“!), Ratingen, 19.06.2026

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